Chirurgie und Kosmetik

Chirurgie und Ästhetik im Einklang

Neben der Therapie des Venen– und Arteriensystems nehmen wir auch chirurgische und kosmetische Eingriffe vor. So haben wir beispielsweise sehr gute Erfahrungen gemacht bei der Behandlung der Bakerzyste mittels bipolarer Radiowelle (siehe Ausführung weiter unten). Wir entfernen auch Haut- und Gewebstumore sowie Fremdkörper. Wir behandeln unansehnliche Besenreiser und Netzvenen schonend mittels Schaumsklerosierung und dem innovativen klebenden Mikroschaum.

Unsere Leistungen im Detail:

  • radiowellengestützte minimalinvasive Ablation von Gelenkzysten (z. B. Baker-Zyste)
  • minimalchirurgische Entfernung von Haut / Gewebetumoren aller Lokalisationen
  • Entfernung von Fremdkörpern
  • Entfernung von Seitenastkrampfadern (Besenreiser und Netzvenen)
  • Ultraschalldiagnostik von Gelenken und Gewebe
  • kosmetische Narbenkorrekturen aller Lokalisationen

Bitte beachten Sie dass kosmetische und ästhetische Leistungen nicht von den Krankenkassen übernommen werden. Wir beraten Sie in Ihrem konkreten Fall ausführlich darüber.

Minimalinvasive Chirurgie

Baker-Zyste

Bei der Baker-Zyste oder auch Kniegelenk-Zyste handelt es sich um eine mit Flüssigkeit gefüllte Aussackung der Gelenkkapsel. Sie ist ein indirektes Zeichen einer Schädigung des Kniegelenkes. Ursachen hierfür können
Verschleiß – also Arthrose, Meniskusschäden oder eine entzündliche Grunderkrankung, wie zum Beispiel Rheuma sein. Durch den Schaden im Kniegelenk kommt es zu einer vermehrten Wasserbildung. Das Kniegelenk versucht das Knie besser zu „schmieren“. Durch den erhöhten Gelenkinnendruck kommt es zu einer Erschlaffung des umliegenden Bindegewebes mit Ausbildung der Zyste. Eine Baker-Zyste ist eine Erkrankung des mittleren bis höheren Lebensalter, wobei jedoch auch Kinder vereinzelt betroffen sein können.

Die Therapie der Bakerzyste kann entweder konservativ oder operativ erfolgen. Die konservative Therapie schließt eine antientzündliche medikamentöse Therapie (Ibuprofen, Diclofenac) und auch eine Punktion der Zyste ein. Bei der operativen Therapie wird gegenwärtig die gesamte Zyste über einen recht großen Hautschnitt in der Kniekehle freigelegt und an ihrer Wurzel (Kanal ins Kniegelenk) unterbunden und dann abgetrennt. Neben der Radikalität des Eingriffs muss man nach der Operation mit den üblichen Komplikationen chirurgischer Eingriffe rechnen.

SAPHENION hat eine neue Methode zur minimalinvasiven Therapie der Baker-Zyste entwickelt: Kathetergestützte RFITT-Schrumpfung und Verschluss von Zyste und Stiel mittels Mikrowelleneffekt.

Eine direkte radikale Baker-Zysten-Operation führt zwar zur kompletten Entfernung der Zyste, jedoch muss auch nach einer Operation mit einer hohen Wiederauftretensrate gerechnet werden. Störend sind hierbei natürlich auch die recht großen Narben. Bei SAPHENION wurde deshalb eine minimalinvasive OP-Technik mittels ultraschallgeführtem RFITT-Applikator entwickelt. Der Applikator wird mittels eines Katheters an den Stiel der Zyste geführt. Stiel und die über die Schleuse entleerte Zyste werden durch den mittels hochfrequenter Radiowellenenergie entstehenden Mikrowelleneffekt geschrumpft und durch Erhitzung verklebt. Die behandelten Patienten haben keinerlei postoperative Beschwerden, einzig ein kleiner, millimeterfeiner Einstich ist für einige Tage sichtbar. Aus unserer Sicht
stellt die Zysten-RFITT eine ganz hervorragende ergänzende Methode zur schonenden Behandlung der Baker-Zyste dar.