SaphenionPatienteninfo: Klebender Mikroschaum

SaphenionPatienteninfo: Klebender Mikroschaum an 600 Stammkrampfadern

SaphenionPatientinfo: Sealing Microfoam on 600 truncal varicose veins

SaphenionPatienteninfo: Klebender Mikroschaum an über 600 Stammkrampfadern – Diese Verödungstherapie ist eine Modifikation des zur Verödungstherapie eingesetzten Ethoxisklerol – Mikroschaums. Man erweitert die Verödungskomponente um einen Verklebungseffekt. Dies geschieht mit Hilfe von hochprozentiger steriler Zuckerlösung. Diese wurde bereits einmal in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts zur Behandlung auch von Stammkrampfadern und Seitenast- krampfadern eingesetzt.

Klebender Mikroschaum in über 41 Monaten Anwendung – Mit dem Erfolg des Venenklebers lag die Idee nah, auch den Mikroschaum weiter zu entwickeln. Veröden und Kleben simultan ist eine der möglichen Variationen. Diese Variation eignet sich dann auch sehr gut für die Therapie der Stammvaricosis. Allerdings sind klare Definitionen für den Einsatz des klebenden Mikroschaums notwendig.

SaphenionPatientinfo: SEALING Microfoam on over 600 truncal varicose veins Microfoam is a modification of ethoxyclerol microfoam commonly used for sclerotherapy. The sclerosing component is extended by a seasling effect. This is done with the help of high-percentage sterile sugar solution. This was already used in the 20’s of the last century for the treatment of truncal varicose veins and side branches.

Sealing Foam therapy over more than 41 months – With the success of the vein glue, the idea was close to also develop the sealing microfoam. Sclerotherapy and sealing in one step simultaneously is one of the possible variations. This variation is then also very well suited for the therapy of the truncal varicose veins. However, clear definitions for the indication of the sealing microfoam are necessary.

Die Goldenden Zwanziger in der endovenösen Therapie

The Golden Twenties in endovenous therapy

Der Startpunkt der endovenösen Therapie wird heute in das Jahr 1914 gelegt. Während des 1. Weltkrieges kam es zu einer Syphilis – Epidemie. Sowohl der französische Dermatologe Jean Sicard als auch der Deutsche Paul Linser machten die Entdeckung, dass Armadern bei der Injektion von Salvarsan verschlossen wurden. Dies führte dann zur eigentlichen Sklerotherapie an Stammvenen und Seitenästen der Beine. Zuerst injizierten beide Ärzte sublimierte, dann hypertonische Kochsalzlösung. Die Erfolge von Linser und Sicard stellten die chirurgischen Eingriffe in den Hintergrund. Auch zahlreiche Chirurgen verließen nun die operative Behandlung.

SaphenionPatienteninfo: Klebender Mikroschaum – Salvarsan -Ampullen aus der Zeit von Paul Linser

Ferdinand Sauerbruch, seit 1928 Direktor des Chirurgischen Krankenhauses der Charitè Berlin, hat seinen Chirurgen 1929 alle radikalen Methoden der Krampfadertherapie verboten! Dort verwendeten die Chirurgen die Zuckerlösung zur Behandlung und zum Verschließen von Venen …. Ihm folgten viele andere Kollegen und Direktoren in deutschen Krankenhäusern.

The actual starting point of the sclerotherapy were observations during a lues epidemic in the First World War. Both the French dermatologist Jean Sicard, as well as the German Paul Linser made the discovery that arm veins at the injection of Salvarsan deserted. This then led to the actual sclerotherapy on truncal veins and side branches. First, both doctors injected sublimate, then hypertonic saline. The successes of Linser and Sicard brought the surgical procedures in the background. Also numerous surgeons left now the operational treatment.

Ferdinand Sauerbruch, director of surgery hospital Charitè Berlin since 1928, has banned his surgeons at Charitè hospital in 1929 all radical methods of varicose vein therapy! There the surgeons used sugar sollution for sklrotherapy and sealing veins….He was followed by a lot of other collegues and directors in German hospitals.

SaphenionPatienteninfo: Klebender Mikroschaum – ein kurzer Film

SaphenionPatienteninfo: Klebender Mikroschaum an mehr als 600 Stammkrampfadern

SaphenionPatientinfo: Sealing Microfoam on more than 600 truncal varicose veins

Saphenion setzt die Mikroschaumtherapie seit 14 Jahren ein. Wir haben einige Veränderungen der Injektionstechnik eingeführt und den Mikroschaum modifiziert. Die mehr als siebenjährige erfolgreiche Arbeit mit dem Venenkleber „VenaSeal“ legte die Idee nahe, auch dem Mikroschaum zusätzlich eine klebende Wirkung zu geben.

Durch diese technischen Verbesserungen, die Modifikationen des Schaums und die permanente Nutzung des Ultraschalls ist die Therapie von Seitenästen und partiell oder komplett defekten Stammkrampfadern (bis maximal 5 – 6 mm Durchmesser) möglich. Sie wird nach der Diagnostik in allen klinisch möglichen Fällen auch empfohlen. Auch unter Kostenaspekten – gerade beim Selbstzahler – ist der klebende Mikroschaum eine hervorragende Alternative, da wir nun nicht mehr ausschließlich die kostenintensiven  thermischen Katheterverfahren oder den Venenkleber für die Behandlung defekter Stammvenenabschnitte benutzen müssen.

Saphenion has been using microfoam therapy for 14 years. We have introduced some changes in injection technique and modified the microfoam. The almost over seven-year successful work with the vein glue „VenaSeal“ suggested the idea to give the micro foam additionally a sealing effect.

Through these technical improvements, the modifications of the microfoam and the permanent use of the ultrasound bedside, therapy of side branches and partially or completely defective truncal varicose veins (up to 5 – 6mm in diameter) is possible. It is also recommended after diagnosis in all clinically possible cases. Even with cost aspects – especially with the self-payer – the sealing microfoam is an excellent alternative since we no longer have to use only the expensive thermal catheter procedures or the more expensive vein glue for the treatment of insufficient truncal varicose vein sections.

SaphenionPatienteninfo: Klebender Mikroschaum über fast 42 Monate

SaphenionPatientinfo: Sealing Microfoam over nearly 42 months

Klebender Mikroschaum: Nach fast 42 Monaten Therapie an Stammkrampfadern zeigt der Klebende Mikroschaum im genannten Zeitraum eine höhere Erfolgsquote als das radikalchirurgische Stripping bei deutlich  geringeren Nebenwirkungen, einem gewebeschonenden Therapieablauf und einer sofort möglichen Mobilisierung.

Seit Dezember 2006 haben wir über 14296 Mikroschaumtherapien durchgeführt. In den letzten fast 42 Monaten (5/2016 – 11/2019) wurden bei Saphenion in 4650 Fällen für die Therapie von Krampfadern Klebender Mikroschaum gewählt.

In 606 Fällen wurde eine Stammvaricosis behandelt. Im Einzelnen betraf dies in 223 Fällen die V. saphena parva, bei 163 Patienten die V. saphena magna und in 220 Fällen akzessorische Venen. Das Durchschnittsalter der Patienten betrug 49 Jahre (17 – 93 Jahre).

Die Therapie einer inkompletten Stammvaricosis ist im Zeitraum von fast 42 Monaten zu nahezu 100 % erfolgreich. Die Vena saphena parva zeigt sich in 94,17 % (210 Venen) verschlossen. Die Vena saphena magna war, über den Zeitraum von 42 Monaten betrachtet, in 90,79% verschlossen (148 Venen). Die akzessorischen Stammvenen waren in 94,54% verschlossen (208 Venen).

Dies entspricht einer Gesamteffektivität von 94,87%.

Sealing microfoam: nearly 42 months of therapy on truncal varicose veins show in the mentioned period a higher success rate than the radical surgical method „stripping“ with significantly lower side effects, a tissue-sparing treatment and an immediately possible mobilization.

Since December 2006, we have performed over 14296 microfoam treatments. In the last nearly 42 months (5/2016 – 11/2019) Saphenion has been used in 4650 cases Sealing Microfoam for the treatment of varicose veins.

In 606 cases truncal varicose veins were treated. Specifically, this involved the small saphenous vein in 223 cases, the great saphenous vein in 163 patients, and accessory veins in 220 cases. The mean age of the patients was 49 years (17 – 93 years).

The therapy of incomplete truncal varicose veins is 100% successful in the period of 40 months. The small saphenous vein (SSV) was closed in 94,17% (210 veins). The great saphenous vein (GSV) was closed in 90.79% (148 veins) over the 42 months – period. The accessory truncal veins were closed in 94.54% (208 veins).

This corresponds to a total closure rate of 94.87%.

SaphenionPatienteninfo: Klebender Mikroschaum – die Nebenwirkungen über 42 Monate Einsatz

SaphenionPatientinfo: Sealing Microfoam – the side effects over 42 months of use

Neben der verbesserten Verschlusseffektivität sehen wir auch wesentlich seltener die häßlichen post therapeutischen braunen Striche und Flecken, sog. Hyperpigmentationen.

Ecchymosen (Einblutungen unter die Haut) sind seltener (< 10%) aufgetreten. Venenentzündungen haben wir in 16 Fällen (2,97%) gesehen. Eine partielle tiefe Venenthrombose von Unterschenkelvenen sahen wir in 2 Fällen. Dies hat uns veranlasst, bei allen Mikroschaum – Therapien im Stammvenensystem eine einmalige Thromboseprophylaxe intra op durchzuführen.

In einem Fall entstanden mehrere Punktionsgeschwüre, allerdings wurde hier auswärtig mit Salben und Sprays experimentiert, so das die Ursachen für die Geschwüre nicht fest zu stellen waren. In keinem Fall wurde von unseren Patienten über Sensibilitätsstörungen oder Taubheitsgefühl nach der Behandlung berichtet.

Im Wesentlichen wurde neben den sichtbaren kleinen Punktionshämatomen in erster Linie von Stranggefühl und Druckschmerz über der behandelten Vene berichtet. Auch muskelkaterähnliche Erscheinungen traten auf (dies ähnelt den Symptomen nach dem VenaSeal -Venenkleben).

Andere Nebenwirkungen traten nicht auf. Somit ist die Therapie Klebender Mikroschaum eine sehr gute, wirkungsvolle, effektive und preisgünstige Alternative und Ergänzung zu den häufig bei der Stammvaricosis eingesetzten Katheterverfahren Laser, Radiowelle, Heißdampf, Clarivein und Venenkleber. Damit wird die Mikroschaumtherapie auch für den Einsatz beim kosmetisch anspruchsvollen und bei älteren Patienten interessant.

Bei der SONOVEIN – HIFU ist die Mikroschaumtherapie / Sealing Foam eine unbedingte Therapieergänzung, da es für das SONOVEIN – Verfahren noch keine greifbaren Indikationsrichtlinien gibt – die thermische Komponente des Verfahrens setzt eine Reihe von Therapiegrenzen, die durch ergänzende Sealing Foam – Therapie überwunden werden können.

In addition to the improved closure effectiveness, we also see much less frequently the ugly post therapeutic brown lines and spots, so-called hyperpigmentations.

Ecchymoses (bleeding under the skin) have become rare (< 10%). We have seen phlebitis in 16 cases (2.97%). A partial deep vein thrombosis of lower leg veins was seen in 2 cases. This has led us to perform a single thrombosis prophylaxis intra op for all microfoam therapies of truncal varicose veins.

In one case, multiple puncture ulcers were found, however. Here was experimented outside with ointments and sprays, so that the cause of the ulcers are not fixed. In no case have any of our patients been reported to have any sensory or post-treatment sensation of numbness.

Essentially, in addition to the visible small puncture hematomas, it was primarily extrinsic pressure and tenderness over the treated vein that were reported. Muscular catlike symptoms also appeared. This is similar to the symptoms after VenaSeal – glue therapy.

Other side effects did not occur. Thus, the Sealing Microfoam therapy is a very good, effective, and inexpensive alternative and complement to the commonly used catheter procedures laser, radio wave, superheated steam, clarivein, and vein glue VenaSeal. The microfoam therapy is also predestined for use in cosmetically demanding and for the elderly patient.

With the SONOVEIN – HIFU the microfoam therapy / Sealing Foam is an unconditional therapy supplement since there are no tangible indication guidelines for the SONOVEIN procedure – the thermal component of the procedure sets some numbers of treatment limits, which can be overcome by supplementary Sealing Foam therapy.

Photos / Videos:

Saphenion, Utzius, Claudia, Madleen

Kunsthalle Rostock 11/2019

Referenzen / Links

https://www.sryahwapublications.com/open-journal-of-surgery/volume-2-issue-1?fbclid=IwAR0U0-wp9uimhOgrzdYrWM4UTy9ChvYtrL7MxsFGDW4rqcVtQyFNSqG8rM8

http://www.ejves.com/article/S1078-5884(15)00097-0/abstract

http://www.der-niedergelassene-arzt.de/fileadmin/user_upload/zeitschriften/vasomed/Artikel_PDF/2017/01-2017/Faerber.pdf

http://www.der-niedergelassene-arzt.de/fileadmin/user_upload/zeitschriften/vasomed/Artikel_PDF/2017/01-2017/Murena.pdf

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26557230

http://www.phlebology.de/leitlinien-der-dgp-mainmenu/280-leitlinie-zur-diagnostik-und-therapie-der-krampfadererkrankung

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23864535

http://gesundheitsnews.imedo.de/news/1017861-krampfadern-minimalinvasive-therapien-auf-dem-vormarsch

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26384639

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van den Bos R. et al. : Metaanalyse randomisierter klinischer Studien und Fallserien, J.Vasc. Burg., 2008, Aug.8

Bier,Braun Kümmel: Chirurgische Operationslehre, begründet. von F. Sauerbruch; Johann Ambrosius Barth, Leipzig; 1958

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