Saphenion®: Covid-Impfung/ Krampfadertherapie/Venenthrombose

Naturgemäß sehen wir im Wesentlichen nur Patienten, bei denen Gefäßerkrankungen der Arterien und Venen sichtbar und symptomatisch sind. Insofern ist es logisch, daß wir im Wesentlichen mit arteriellen und venösen Thrombosen und Blutungen der tiefen Gefäße und Hautgefäße konfrontiert werden. Bisher haben wir in unseren Praxen in Berlin und Rostock 19 Patienten am Venensystem operiert. Die Vorstellung erfolgte in allen Fällen wegen akuter Venenthrombosen der tiefen Bein – / Beckenvenen (TVT) oder oberflächlicher Hautvenen an Armen und Beinen nach erfolgter Covid-Impfung. Zwei weitere Patienten stehen kurzfristig in der Op-Planung. Daneben haben wir bei inzwischen 12 Patienten eine minimalinvasive non thermische Krampfadersanierung nach einer Covid-19 Infektion mit anschließender Thrombosekomplikation der Beinvenen durchgeführt. Diese Behandlungen an den ehemals durch das Virus infizierten und nunmehr genesenden Beinvenen gestaltete sich völlig unauffälligIm Gegensatz dazu nimmt die Zahl post operativer Nebenwirkungen bei Patienten, die kurz zuvor ihre 2. Covid-Impfung erhalten haben, für uns spürbar seit 3 Monaten zu. Zunehmend besuchen uns Patienten, die in den Sommermonaten ihre zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten haben. Nach durchgeführter Diagnostik haben wir bisher zeitnah die Therapie mittels non thermischer minimalinvasiver Kathetertechnik durchgeführt. Davon müssen wir nun aus wichtigen Gründen abrücken!