Saphenion®: Das Risiko venöser Durchblutungsstörungen

Venöse Durchblutungsstörungen können ebenso, wie das sog. Raucherbein, zu erheblichen Beeinträchtigung  und sogar drastischen Veränderungen im individuellen Lebensablauf bis hin zum Verlust des Beines oder durch eine Lungenembolie auch zum Tod führen.

Venous circulatory disorders, just like the so-called smoker’s leg, can lead to considerable impairment and even drastic changes in the individual’s life course, up to the loss of the leg or even death due to a pulmonary embolism.

Saphenion®: Nebenwirkungen beim Krampfaderziehen?

Saphenion®: Nebenwirkungen beim Krampfaderziehen – In historischen Lehrbüchern geblättert, liest man ganz überrascht: “ Fast überall ist die operative Behandlung der Krampfadern ganz oder nahezu völlig verlassen…“. Und weiter heisst es: “ …die endovenösen Verfahren leisten Vollkommeneres…Obgleich viel tüchtige und intelligente chirurgische Arbeit in den verschiedenen Verfahren steckt, haben die meisten nur noch historisches Interesse…“ ! Diese Zeilen stammen aus der 7. Auflage der „Chirurgischen Operationslehre“ von Bier, Braun, Kümmell von 1958.
Umso überraschter reibt man sich die Augen, wenn man sich die aktuellen Statistiken der in Deutschland durchgeführten Krampfaderoperationen anschaut. Mehr als 60% aller Krampfader – Operationen werden als radikale Stripping-Op`s durchgeführt! Warum diese permanent andauernde Radikalität?

Saphenion®: Geschichte der Krampfadertherapie

Saphenion®: Geschichte der Krampfadertherapie – Die neuzeitliche Krampfadertherapie begann mit Schede in Berlin, er entfernte ab 1866 Seitenastkrampfadern über viele Hautschnitte. In 1884 berichtete Madelung von Ausschäloperationen „zirkoider Varizen“, auch der Stammkrampfadern (Vena saphena magna). Trendelenburg, zuvor in Rostock Chirurg an der Uniklinik, beschrieb 1888-1891 den – heute non gültigen – pathologischen Rezirkulationskreislauf bei Krampfadern. Ab 1930 hat dann Sauerbruch an der Berliner Charitè seinen Chirurgen verloren, Krampfadern heraus zu ziehen, sie wurden mit hochprozentiger Glucoselösung verklebt…

Saphenion®: UlcusTherapie mit Venenkleber

Saphenion®: UlcusTherapie mit Venenkleber – Ganzheitlich gefäßmedizinisches Therapiekonzept – Vielen Patienten ist bewusst, dass Krampfadern nicht lediglich ein ästhetisches Problem sind, sondern eher eine Zeichen funktioneller Störungen der Beinvenen. Zwar kommen die meisten unserer Praxisbesucher erst bei Sichtbarkeit der kranken Venen zur Vorstellung. Jedoch ist Vielen bekannt, daß das Sichtbarwerden der erweiterten Venen nicht der Beginn der Krampfaderkrankheit ist.

Saphenion®: Ulcer therapy with vein glue and holistic therapy extension – Many patients are aware that varicose veins are not just an aesthetic problem, but rather a sign of functional disorders of the leg veins. Most of our practice visitors do not come to the presentation until the diseased veins are visible. However, it is known to many that the appearance of the dilated veins is not the beginning of varicose veins.

Saphenion®: Kochsalzlösung zur Verödung von Krampfadern

Der eigentliche Ausgangspunkt der Verödungstherapie waren Beobachtungen während einer Syphilis – Epidemie vor dem 1. Weltkrieg um 1910-1911. Sowohl der französische Dermatologe Jean Sicard als auch der Deutsche Paul Linser entdeckten bei der Behandlung von Syphiliskranken, dass die Armvenen bei der Injektion von Salvarsan (Arsenlösung zur Behandlung der Syphilis) verschlossen wurden. Diese Beobachtung lies beide Ärzte über die Möglichkeit der Behandlung von Krampfadern an den Beinen nachdenken und führte dann zur eigentlichen Sklerosierungstherapie der Beinvenen.Paul Linser als einer der Erstbeschreiber der Kochsalzverödung verließ aber diese Methode 10 Jahre später (1921). Nach seinem Umzug nach Berlin führte er die Verödungen nur noch mit hochprozentiger Glukoselösung durch – die Kochsalzverödung war ihm zu ineffektiv und hatte sehr viele Nebenwirkungen. Er konnte sogar Ferdinand Sauerbruch für die Glukoseverödung begeistern – die Chirurgische Klinik der Charité führte ab 1930 keine radikale Stripping – OP mehr durch.

The actual starting point of sclerotherapy was observations made during a syphilis epidemic before the First World War around 1910-1911. Both the French dermatologist Jean Sicard and the German Paul Linser discovered during the treatment of syphilis patients that the arm veins were closed when Salvarsan (arsenic solution for the treatment of syphilis) was injected. This observation made both doctors think about the possibility of treating varicose veins in the legs and then led to the actual sclerotherapy of the leg veins.Paul Linser, one of the first to describe saline sclerotherapy, abandoned this method 10 years later (1921). After moving to Berlin, he only performed sclerotherapy with a high-percentage glucose solution – saline sclerotherapy was too ineffective for him and had many side effects. He was even able to get Ferdinand Sauerbruch interested in glucose sclerotherapy – the Charité Surgical Clinic stopped performing radical stripping operations in 1930.

Saphenion®: Internationale Leitlinien Besenreisertherapie

Saphenion® – Internationale Leitlinien Besenreisertherapie: Im Rahmen unserer wissenschaftlichen Aktivität für das Venensymposium St.Petersburg haben wir vom “ The National College of Plebology“ die aktuellen Leitlinien zur Therapie von Besenreiser – und Netzkrampfadern zugesandt bekommen. Wir möchten unseren Patienten ein paar aus unserer Sicht wichtige Empfehlungen aus diesen Leitlinien vorstellen: Die aktuellen klinischen Richtlinien unserer russischen Kollegen beschreiben die Behandlung von C1 – Krampfadern (Besenreiser, Netzvenen) an verschiedener Körperteilen. Dazu gehören die bekannten Beinvenen, Bauchdeckenvenen, Gesichtsvenen, Armvenen, und Decollete-Venen. Das Dokument wurde de novo geschrieben und hat weltweit bisher keine Analoga.
Saphenion® – International guidelines for spider vein therapy: As part of our scientific activities for the St. Petersburg Vein Symposium, we received the current guidelines for the treatment of spider veins and reticular varicose veins from the “The National College of Plebology”. We would like to present our patients with a few recommendations from these guidelines that we believe are important: The current clinical guidelines from our Russian colleagues describe the treatment of C1 varicose veins (spider veins, reticular veins) on various parts of the body. These include the well-known leg veins, abdominal wall veins, facial veins, arm veins and decollete veins. The document was written de novo and has no analogs worldwide.