Saphenion®: Krampfadertherapie auch im Sommer?

Krampfader-Therapie im Sommer? Gerade Menschen mit bekannten Venenleiden, aber auch vermeintlich Venengesunde klagen bei steigenden Temperaturen über die Zunahme an Schwellungen und schmerzenden Beinen.
Immerhin leiden ca. 60 – 70% aller Erwachsenen Männer und Frauen an Krampfadern, aber nur ca. 11 – 15 % aller Patienten haben tatsächlich Beschwerden oder ordnen ihre Beschwerden den Venen zu.
Doch die zunehmende Wärme macht Menschen mit Störungen der Venenfunktion arg zu schaffen. Und wir spüren dies u.a. auch an einer ganz paradoxen Situation – die  Anrufe in unserer Praxis nehmen stetig zu. Und wir haben wieder mehr Besucher auf unserer Website. 
Es gibt viele Diagnostik – und Therapieanfragen, Termine für die Therapie mit dem Venenkleber und Mikroschaum werden mit der Bitte um schnellstmögliche Realisierung vereinbart!

Und tatsächlich, die Zahl der Interventionen an Krampfadern – mit dem VenaSeal® – Venenkleber steigt an, da die Mobilität nicht beeinträchtigt ist und der Patient keine Kompressionsstrümpfe tragen muß!

Dies ist ein bei uns seit nunmehr 11 Jahren  im Saphenion® Gefäßzentrum Rostock verstärkt zu beobachtendes Phänomen.

Saphenion®: long-time results of vein glue

The Saphenion® fact check vein glue for varicose veins: Results from 141 months of vein glue for varicose veins. Our patients are now very well informed about this treatment method – after 142 months of use, we have treated 2117 patients on 4373 truncal veins, the closure rate of the treated veins is 96.16%.

Saphenion®: Nebenwirkungen beim Venenkleber Saphenion®: Side effects of vein glue

Saphenion®: Nebenwirkungen beim Venenkleber? Intensiv wird auf Kongressen und Webseminaren, aber auch in internationalen und nationalen Fachartikeln über mögliche Nebenwirkungen der „neuen“ (10 Jahre alten) Therapieoption „Venenkleber“ beim Einsatz an Stammkrampfadern diskutiert.
Besonders intensiv ist diese Diskussion in Deutschland. Haben wir doch hier ein duales ambulantes / stationäres Gesundheitssystem mit unterschiedlichen Vergütungsstrukturen. Aus diesem Grund spielt die Auswahl abrechnungsrelevanter Therapieoptionen eine sehr große Rolle. Die Vielfalt der Therapiemöglichkeiten für Krampfadern vom klassischen radikalchirurgischen Herausziehen (Stripping) von Stamm – und Seitenastkrampfadern über kathetergestützte thermische Verfahren (Laser, Radiowelle, Heißdampf) bis hin zu nicht thermischen Verfahren (Mikroschaum, Clarivein, Venenkleber) erfordert eine umso umfassendere Aufklärung des Patienten.

Saphenion®: Das Schicksal der Vena saphena

Das Schicksal der Vena saphena – ist eine historische Betrachtung zur radikalen Therapie von Varizen. In einem Festvortrag auf dem Northern European Endovenous Forum in Warnemünde haben sich PD Dr. med Lahl und Dr. Ulf Th.Zierau mit diesem Thema etwa intensiver auseinandergesetzt.

The fate of the saphenous vein – is a historical view on the radical therapy of varices, in a keynote lecture at the Northern European Endovenous Forum in Warnemünde, PD Dr. Med Lahl, and Dr. Med. Ulf Th. Zierau has dealt with this topic more intensively.  

Saphenion®: Therapie bei Beinvenenthrombosen

Saphenion®: Therapie bei Beinvenenthrombose – Allein in Deutschland sterben über 40 000 Menschen jedes Jahr an den Folgen einer Lungenembolie – das sind mehr Todesfälle als im Strassenverkehr, bei AIDS, Prostata – und Brustkrebs zusammen! Weltweit steht jeder vierte Todesfall in Zusammenhang mit einer Thrombose! Allgemein gilt die Beinvenenthrombose immer noch als eine unterschätzte akute Erkrankung.

Die Beinvenenthrombose wurde lange stationär mit strenger Bettruhe über 7 – 14 Tage, intravenöser Heparinisierung  und ggf. der Anlage eines Zinkleimverbandes therapiert.

Erst nachdem die Therapie mit  ambulant applizierbaren niedermolekularen Heparinen (NMH) sich durchzusetzen begann, ergaben sich auch für die Therapie der Beinvenenthrombose neue Optionen.
Saphenion®: Therapy for leg vein thrombosis – In Germany alone, more than 40,000 people die every year as a result of pulmonary embolism – that’s more deaths than from road traffic accidents, AIDS, prostate and breast cancer combined! Worldwide, one in four deaths is related to thrombosis! In general, leg vein thrombosis is still considered an underestimated acute illness.
For a long time, leg vein thrombosis was treated in hospital with strict bed rest for 7 – 14 days, intravenous heparinization and, if necessary, the application of a zinc paste bandage.
It was only after therapy with low-molecular-weight heparins (NMH) that could be administered on an outpatient basis began to gain acceptance that new options for the treatment of leg vein thrombosis emerged.

Saphenion®: Krampfadern und AntibabyPille

In der Literatur finden wir eine Vielzahl von verschiedenen Angaben zum Risiko der Krampfaderentstehung bei einer bekannten Familienanamnese. Eine positive Familienanamnese ist sowohl bei Männern (80%), als auch bei Frauen (95%) mit Krampfadern häufiger als bei beiden Geschlechtern ohne die positive Familienanamnese. Die Häufigkeit der Krampfaderentstehung ist bei Männern jedoch deutlich weniger mit einer genetisch bedingten Familienanamnese verbunden, als bei Frauen. Es ist inzwischen sicher, dass es eine erbliche Komponente von Krampfadern gibt, diese ist jedoch nicht allein für die Krampfaderentstehung verantwortlich. Die bereits bekannten Risikofaktoren, langes Stehen, langes Sitzen, zu hohes Gewicht usw., spielen ebenso eine wesentliche Rolle, wie auch die Hormontherapie (z. B. AntibabyPille, Brustkrebstherapie).
In the literature, we find a large number of different information on the risk of developing varicose veins with a known family history. Positive family history is more common in both men (80%) and women (95%) with varicose veins than in both sexes without a positive family history. The frequency of the development of varicose veins is, however, significantly less associated with a genetically determined family history in men than in women. It is now certain that there is a hereditary component of varicose veins, but this is not solely responsible for the development of varicose veins. The already known risk factors, standing for long periods, sitting for a long time, excessive weight, etc., also play an essential role, as does hormone therapy (e.g. birth control pills, breast cancer therapy).