Saphenion®: Rudern bei Krampfadern

Das Fitnesstraining ist in vielen Punkten eine grosse Belastung für das Beinvenensytem. Das Stemmen von Gewichten, ob auf der Stemmbank oder auch beim Gewichtheben, stellt eine enorme Druckbelastung für alle Beinvenen dar. Neben dem erheblichen Druck, der sich durch die Anspannung der Bauch – und Beckenmuskulatur in der Bauchhöhle aufbaut, kommt der hydrostatische Druck dazu.

In many ways, fitness training places a great strain on the leg vein system. Lifting weights, whether on a weight bench or in weightlifting, puts enormous pressure on all the leg veins. In addition to the considerable pressure that builds up in the abdominal cavity due to the tension in the abdominal and pelvic muscles, there is also hydrostatic pressure.

Saphenion® Rostock: Venenkleber bei Wikipedia

Saphenion® Rostock: Venenkleber bei Wikipedia – Ab 10/2021 ist bei Wikipedia eine Beschreibung der Krampfadertherapie „Venenkleber“ abrufbar geworden – ein weiteres Zeichen für die Verbreitung der Therapie und die Akzeptanz unter den vielen behandelten Patienten.

Saphenion®: Nebenwirkungen beim Krampfaderziehen?

Saphenion®: Nebenwirkungen beim Krampfaderziehen – In historischen Lehrbüchern geblättert, liest man ganz überrascht: “ Fast überall ist die operative Behandlung der Krampfadern ganz oder nahezu völlig verlassen…“. Und weiter heisst es: “ …die endovenösen Verfahren leisten Vollkommeneres…Obgleich viel tüchtige und intelligente chirurgische Arbeit in den verschiedenen Verfahren steckt, haben die meisten nur noch historisches Interesse…“ ! Diese Zeilen stammen aus der 7. Auflage der „Chirurgischen Operationslehre“ von Bier, Braun, Kümmell von 1958.
Umso überraschter reibt man sich die Augen, wenn man sich die aktuellen Statistiken der in Deutschland durchgeführten Krampfaderoperationen anschaut. Mehr als 60% aller Krampfader – Operationen werden als radikale Stripping-Op`s durchgeführt! Warum diese permanent andauernde Radikalität?

Saphenion®: Gefäßchirurgie Rostock – Historisches

Saphenion®: Gefäßchirurgie Rostock – Historisches – Die neuzeitliche Krampfadertherapie begann mit Schede in Berlin, er entfernte ab 1866 Seitenastkrampfadern über viele Hautschnitte. In 1884 berichtete Madelung von Ausschäloperationen „zirkoider Varizen“, auch der Stammkrampfadern (Vena saphena magna).

Friedrich Trendelenburg, zuvor bis 1882 in Rostock Chirurg und Ordinarius an der Uniklinik, beschrieb 1888-1891 den – heute noch gültigen und für die Therapie maßgeblichen – pathologischen Rezirkulationskreislauf bei Krampfadern.

Saphenion®: Gefäßchirurgie Rostock – History – Modern varicose vein therapy began with Schede in Berlin, who removed side branch varicose veins through many skin incisions from 1866 onwards. In 1884 Madelung reported on peeling out operations of „circoid varices“ and the trunk varices (Vena saphena magna).

Friedrich Trendelenburg, previously a surgeon in Rostock from 1875 until 1882 and a full professor at the university hospital, described in 1888-1891 the pathological recirculation cycle in varicose veins, which is still valid today and is decisive for therapy.

Saphenion®: Häufigkeit von Venenerkrankungen

In Deutschland werden nach den aktuellen statistischen Erhebungen immer noch ca. 65 – 70% aller Veneneingriffe radikalchirurgisch durchgeführt. Damit koppelt sich das Land von den Entwicklungen in anderen medizinisch hoch entwickelten Ländern ( USA, GB, Westeuropa, EU – Länder, Nordeuropa) komplett ab. In den USA werden inzwischen mehr als 90% aller Krampfadereingriffe minimalinvasiv endovenös durchgeführt.
Dies ist um so unverständlicher, da angesichts des demografischen Wandels ist mit einer weiteren Zunahme venöser Erkrankungen und insbesondere einer Stadienverschiebung hin zu schwererer Krampfadernausbildung zu rechnen ist.
According to current statistics, around 65 – 70% of all vein operations in Germany are still performed using radical surgery. This means that the country is completely decoupled from developments in other medically highly developed countries (USA, UK, Western Europe, EU countries, Northern Europe). In the USA, more than 90% of all varicose vein procedures are now performed using minimally invasive endovenous surgery.
This is all the more incomprehensible as, in view of demographic change, a further increase in venous diseases and, in particular, a shift in stages towards more severe varicose veins is to be expected!

Saphenion®: Schicksale der Stammvenen – The fate of truncal veins

Nahezu exakt 61 Jahre ist es her, als mein Freund und Kollege Privatdozent Dr. Wolfgang Lahl als Assistent die Chirurgische Klinik im Berliner Polizeikrankenhaus betrat. Sofort war er als junger Assistent mit der Betreuung der Venenpatienten betraut, denn kein älterer erfahrenerer Kollege wollte diese Aufgabe gerne übernehmen.

Von gleicher Erfahrung kann Dr. Ulf Th.Zierau berichten – 25 Jahre später an der Charitè in Berlin. Kaum als Assistent eingesetzt, waren es die Venenkranken. In dieser Zeit wurde die Venenchirurgie ausschließlich stationär betrieben. Die Patienten waren in aller Regel für 7 Tage hospitalisiert. So lernten wir beide – fast ein Viertel Jahrhundert auseinander jeweils das Schicksal der Vena saphena kennen.
It was almost exactly 61 years ago that my friend and colleague Privatdozent Dr. Wolfgang Lahl joined the Surgical Clinic at the Berlin Police Hospital as an assistant. As a young assistant, he was immediately entrusted with the care of vein patients, as no older, more experienced colleague wanted to take on this task.

Dr. Ulf Th. Zierau can report the same experience – 25 years later at the Charitè in Berlin. As soon as he was appointed as an assistant, it was the vein patients. At that time, vein surgery was performed exclusively on an inpatient basis. Patients were usually hospitalized for 7 days. This is how we both got to know the fate of the saphenous vein – almost a quarter of a century apart.