Saphenion®: 9 Jahre Venenkleber VenaSeal®

Im August 2012 begannen wir mit dem VenaSeal® – System, als dritte Praxis in Deutschland. Der Grund für diesen Therapiewechsel lag in der Eröffnung unseres zweiten Praxisstandortes Saphenion® Venenzentrum Rostock am 1.8.2012. Wir wollten weg von der Narkose und grossflächigen Anästhesie, so schien uns das VenaSeal® – System als sehr gute Alternative, da es nicht mit thermischer Energie arbeitet. Von Beginn an führten wir eine lückenlose umfassende Statistik zur Technik der Methode, zu den Erfolgen und Mißerfolgen, zu Nebenwirkungen und Komplikationen und zu Schmerzen und Rekonvaleszenz. Dies führte dann nach den immer größeren Erfahrungen mit dem neuen System auch zu Anpassungen und Therapieerweiterungen.

Saphenion® Faktencheck Venenkleber für Krampfadern / 109 Monate Anwendung

Der Saphenion® Faktencheck Venenkleber für Krampfadern wird von uns seit 7 Jahren in regelmäßiger Folge veröffentlicht und hat das Ziel, internationale Veröffentlichungen zum Thema mit eigenen Erfahrungen zu vergleichen und weiterhin aussagefähig zu bleiben. Unseren Patienten sind inzwischen sehr gut auch über dieses seit 10 Jahren angebotene Therapieverfahren bei Stammkrampfadern informiert. Nach 9 Jahren Einsatz haben wir bis 3 / 2021 bisher 1632 Patienten an 3184 Stammvenen therapiert – weltweit sind mittlerweile über 280 000 Patienten mit dem Venenkleber VenaSeal® behandelt worden.

Saphenion®: 9 Jahre Venenkleber

Seit 1.8.2012 setzen wir den Venenkleber “ VenaSeal“ in unseren Praxen in Berlin und Rostock ein. Nach den Beginn unserer fachärztlichen Tätigkeit in eigener Praxis, mit über 10 000 duchgeführten radikalen „Stripping“ – Op`s und der schrittweisen Einführung der Kathetermedizin auch in die Krampfadertherapie (Laser, Radiowelle, Mikroschaum) war der Agust 2012 doch ein Meilenstein. Mit dem nonthermischen kalten Verfahren des Venenklebers begann die Zeit der schmerzärmereren Therapie von Stammkrampfadern und daneben sahen wir deutlich nebenwirkungsärmere Verläufe und sehr viel mehr schnelle Heilungsprozesse.

Saphenion®: Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie bei Krampfadern

Wir führen seit 10 Monaten eine prospektive Verlaufsstudie zu den Ergebnissen nach postoperativ durchgeführter Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie (SMT) durch. Alle teilnehmenden Patienten werden nach der Therapie mit dem Venenkleber „VenaSeal®“, als auch nach allen Mikroschaumsitzungen jeweils 30 Minuten mittels Mehrkammer-Kompressionstherapie und SMT nachbehandelt. Neben den meßtechnischen Veränderungen ist es vor allem unser Ziel, eventuelle klinische Verbesserungen unmittelbar nach der Behandlung von Krampfadern mit den verschiedenen Kathetersystemen festzustellen.
In unseren ersten Ergebnissen ist in jedem Fall eine Reduzierung von immunologischen Gewebereaktionen als auch immunologisch induzierten Zellreaktionen sowohl auf den Venenkleber VenaSeal® ( 5,1% zu 7,48% = 31% Reduzierung) als auch auf den Mikroschaum (1,7% zu 3,2% = 46,9% Reduzierung) festzustellen. Zusammen mit der Entstauungstherapie durch die 12-Kammer Kompression ist somit eine schnellere Abheilung bei vergleichsweise deutlich geringeren Nebenwirkungen und Beschwerden zu erreichen.

Saphenion: Covid-19, Krampfader und Venenthrombose

Saphenion: Covid-19, Krampfader und Venenthrombose. – Die Risikofaktoren für oberflächliche Venenthrombosen (OVT) sind nahezu deckungsgleich denen bei venösen Thromboembolien (VTE) in den tiefen Bein – und Beckenvenen. Das Risiko für oberflächlichen Hautvenenthrombosen ist aber um Einiges höher, wenn schon Krampfadern vorliegen.

Es ist uns – als Gefäßchirurgen – sehr wichtig, darauf hinzuweisen, dass Covid-19 nicht das erste Virus mit diesen erheblichen thromboembolischen – teilweise tödlichen – Nebenwirkungen ist. Es kommen andere Risikofaktoren dazu! Und dazu gehören in jedem Fall auch die allgemein nicht so sehr unter Krankheitsaspekt betrachteten Krampfadern. Diese stellen unter dem Aspekt der viralen Komplikation einen leichten Angriffsort dar und sind Ursache für eine sehr schnelle Thrombose – und Embolieenstehung.

Saphenion®: Wassersport ideal bei Beinvenenerkrankungen

In Anbetracht der Jahreszeit fällt uns spontan das Schwimmen und die Wassergymnastik ein. Bekanntermaßen erzeugt Wasser ebenfalls eine Kompressionsdruck auf unsere Beine. Wenn die Beine sich ein Meter unter der Wasseroberfläche befinden, beträgt der Druck des Wassers insbesondere auf den gefährdeten Unterschenkeln und die Knöchelregion etwa 80 mmHg. Das ist viel mehr als beim Tragen von Kompressionsstrümpfen der Klasse IV, der stärksten Kompressionsklasse, erreicht werden kann.
Given the time of year, swimming and water aerobics come to mind. It is well known that water also creates compression on our legs. When the legs are one meter below the surface of the water, the pressure of the water, especially on the vulnerable lower legs and the ankle region, is around 80 mmHg. That is much more than can be achieved by wearing Class IV compression stockings, the strongest compression class.