Saphenion®: Die Radikalität der Krampfadertherapie

Saphenion®: Die Radikalität der Krampfadertherapie – Der radikale operative Umgang mit der Vena saphena magna und Vena saphena parva und die damit verbundenen Komplikationen führten bereits schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts (vor 115 Jahren) zu einer Zurückhaltung und lediglich eingeschränkten Verbreitung des Stripping – Verfahrens in Deutschland.

Saphenion®: The radical nature of varicose vein therapy – The radical surgical treatment of the great saphenous vein and small saphenous vein and the associated complications led to reluctance and only limited use of the stripping procedure in Germany as early as the first half of the 20th century (115 years)

Saphenion®: Nebenwirkungen beim VenaSeal -Venenkleber / Side effects of VenaSeal – vein glue

Saphenion®: Nebenwirkungen beim VenaSeal – Venenkleber? Intensiv wird auf Kongressen und Webseminaren, aber auch in internationalen und nationalen Fachartikeln über mögliche Nebenwirkungen der „neuen“ (14 Jahre alten) Therapieoption „Venenkleber“ beim Einsatz an Stammkrampfadern diskutiert.
Besonders intensiv ist diese Diskussion in Deutschland. Haben wir doch hier ein duales ambulantes / stationäres Gesundheitssystem mit unterschiedlichen Vergütungsstrukturen. Aus diesem Grund spielt die Auswahl abrechnungsrelevanter Therapieoptionen eine sehr große Rolle. Die Vielfalt der Therapiemöglichkeiten für Krampfadern vom klassischen radikalchirurgischen Herausziehen (Stripping) von Stamm – und Seitenastkrampfadern über kathetergestützte thermische Verfahren (Laser, Radiowelle, Heißdampf) bis hin zu nicht thermischen Verfahren (Mikroschaum, Clarivein, Venenkleber) erfordert eine umso umfassendere Aufklärung des Patienten.

Saphenion®: Side effects of VenaSeal – Vein glue? There is intensive discussion at congresses and web seminars, as well as in international and national specialist articles, about possible side effects of the “new” (14-year-old) treatment option “vein glue” when used on truncal varicose veins.
This discussion is particularly intense in Germany. After all, we have a dual outpatient/inpatient healthcare system with different reimbursement structures. For this reason, the selection of billing-relevant treatment options plays a very important role. The variety of treatment options for varicose veins, from classic radical surgical removal (stripping) of trunk and side branch varicose veins to catheter-based thermal procedures (laser, radio wave, superheated steam) and non-thermal procedures (microfoam, Clarivein, vein glue), requires even more comprehensive information for the patient.

Saphenion®: Stammkrampfadern kleben – schon Sauerbruch tat es.

Saphenion®: Stammkrampfadern kleben – schon Sauerbruch tat es. Seit Mitte der 20er Jahre wurden Stammkrampfadern mittels Zuckerlösungen verödet und verklebt.
Mikroschaum wird seit Beginn der 2000er auch zur Therapie der Stammkrampfader eingesetzt. Dabei ist die Idee des Verklebens von Krampfadern nicht neu: Bereits in den 20er Jahren wurden Krampfadern mit Kalorose, einer 40% Glucoselösung, verödet und verklebt. 
Auch der Nestor der deutschen Verödungstherapie, Paul Linser, wechselte nach seinem Umzug nach Berlin 1924 von der Kochsalzverödung zur Verklebung mit Zuckerlösungen.

Saphenion®: Sticking varicose veins – Sauerbruch already did it. Since the mid-1920s, varicose veins have been sclerosed and glued using sugar solutions.
Microfoam has also been used to treat varicose veins since the early 2000s. The idea of gluing varicose veins is not new: as early as the 1920s, varicose veins were sclerosed and glued using calorose, a 40% glucose solution.
Paul Linser, the pioneer of German sclerotherapy, also switched from saline sclerotherapy to gluing with sugar solutions after moving to Berlin in 1924.

Saphenion®: Geschichte der Krampfadertherapie

Saphenion®: Geschichte der Krampfadertherapie – Die neuzeitliche Krampfadertherapie begann mit Schede in Berlin, er entfernte ab 1866 Seitenastkrampfadern über viele Hautschnitte. In 1884 berichtete Madelung von Ausschäloperationen „zirkoider Varizen“, auch der Stammkrampfadern (Vena saphena magna). Trendelenburg, zuvor in Rostock Chirurg an der Uniklinik, beschrieb 1888-1891 den – heute non gültigen – pathologischen Rezirkulationskreislauf bei Krampfadern. Ab 1930 hat dann Sauerbruch an der Berliner Charitè seinen Chirurgen verloren, Krampfadern heraus zu ziehen, sie wurden mit hochprozentiger Glucoselösung verklebt…

Saphenion®: Kochsalzlösung zur Verödung von Krampfadern

Der eigentliche Ausgangspunkt der Verödungstherapie waren Beobachtungen während einer Syphilis – Epidemie vor dem 1. Weltkrieg um 1910-1911. Sowohl der französische Dermatologe Jean Sicard als auch der Deutsche Paul Linser entdeckten bei der Behandlung von Syphiliskranken, dass die Armvenen bei der Injektion von Salvarsan (Arsenlösung zur Behandlung der Syphilis) verschlossen wurden. Diese Beobachtung lies beide Ärzte über die Möglichkeit der Behandlung von Krampfadern an den Beinen nachdenken und führte dann zur eigentlichen Sklerosierungstherapie der Beinvenen.Paul Linser als einer der Erstbeschreiber der Kochsalzverödung verließ aber diese Methode 10 Jahre später (1921). Nach seinem Umzug nach Berlin führte er die Verödungen nur noch mit hochprozentiger Glukoselösung durch – die Kochsalzverödung war ihm zu ineffektiv und hatte sehr viele Nebenwirkungen. Er konnte sogar Ferdinand Sauerbruch für die Glukoseverödung begeistern – die Chirurgische Klinik der Charité führte ab 1930 keine radikale Stripping – OP mehr durch.

The actual starting point of sclerotherapy was observations made during a syphilis epidemic before the First World War around 1910-1911. Both the French dermatologist Jean Sicard and the German Paul Linser discovered during the treatment of syphilis patients that the arm veins were closed when Salvarsan (arsenic solution for the treatment of syphilis) was injected. This observation made both doctors think about the possibility of treating varicose veins in the legs and then led to the actual sclerotherapy of the leg veins.Paul Linser, one of the first to describe saline sclerotherapy, abandoned this method 10 years later (1921). After moving to Berlin, he only performed sclerotherapy with a high-percentage glucose solution – saline sclerotherapy was too ineffective for him and had many side effects. He was even able to get Ferdinand Sauerbruch interested in glucose sclerotherapy – the Charité Surgical Clinic stopped performing radical stripping operations in 1930.

Saphenion®: Protokoll Krampfadertherapie

Krampfadern gehören zum klinischen Befund der chronisch venösen Insuffizienz (CVI) der Beinvenen. Die chronisch venöse Insuffizienz beschreibt anormale funktionelle und optische Veränderungen des peripheren Beinvenensystems. Diese erfordern in jedem Fall eine weitergehende Diagnostik mittels Funktionsmessung und Duplexultraschall und daraus folgend eine stadiengemäße effektive Therapie.

Varicose veins are part of the clinical findings of chronic venous insufficiency (CVI) of the leg veins. Chronic venous insufficiency describes abnormal functional and visual changes in the peripheral leg vein system. These always require further diagnostics by means of functional measurement and duplex ultrasound and, as a result, effective treatment appropriate to the stage.