Saphenion®: Kompressionstrumpf nach Krampfadertherapie?

Saphenion®: Kompressionsstrumpf nach Krampfadertherapie? Eine post operative Kompressionsstrumpftherapie wird in zahlreichen Leitlinien der internationalen Venen – Fachgesellschaften empfohlen. Sie dient der Schmerzlinderung, der post operativen Reduzierung von Gewebeschwellung und Ödembildung, der Kompression von Blutergüssen und Wundhöhlen (nach Stripping – Op). Insgesamt also eine Maßnahme, die auf eine für den Patienten komplikationsärmere Erholungsphase (Rekonvaleszenz) nach der Therapie hinarbeiten möchte.

Saphenion®: Kompressionstherapie beim älteren Patienten

Die chronischen Venenerkrankungen am Bein (CVI) gehören zu den häufigsten Erkrankungen der Weltbevölkerung. Allein nur Deutschland betrachtet, leiden ca. 25% aller Frauen und 20% aller Männer an der CVI. Dabei ist die Häufigkeit und Schwere dieser Erkrankung mit dem Alter der Menschen zunehmend.

Saphenion®: Krampfadertherapie im Sommer?

Venenkleber  und Mikroschaum  ermöglichen auch in den warmen Jahreszeiten  eine Behandlung der Krampfadern. Dank der seit nunmehr fast 14 Jahren praktizierten Technik des Verklebens der Krampfadern sind Eingriffe an Stammvenen jederzeit in allen Jahreszeiten möglich.  Seitenastkrampfadern, Netzvenen und Besenreiser lassen sich inzwischen auch  in den warmen Monaten behandeln. Hierbei ist nur ein kurzer Verzicht auf ein langes Sonnenbad zu empfehlen. Auch die Kompressionstherapie ist in vielen Fällen nicht mehr notwendig.

Vein glue and microfoam make it possible to treat varicose veins even in the warm seasons. Thanks to the technique of gluing varicose veins, which has been practiced for nearly 14 years now, interventions on truncal veins are possible at any time of the year. Side branch varicose veins, reticular veins, and spider veins can now also be treated in the warmer months. In this case, only a short refrain from long sunbathing is recommended. Compression therapy is also no longer necessary in many cases.

Saphenion®: Krampfadertherapie beim Lipödem

Saphenion®: Krampfadern beim Lipödem – welche Verfahren sollten empfohlen werden? Gibt es – wie in Werbeannoncen zu lesen – ein Zurück zum seit 119 Jahren durchgeführten radikalchirurgischen Herausziehen (Stripping)? Oder haben sich die modernen, seit nunmehr 25 Jahren im klinischen Einsatz befindlichen Katheterverfahren (Radiowelle, Venenkleber, Laser etc.) als bessere, effektivere, schonendere Alternative durchgesetzt?
Saphenion®: Varicose veins in lipoedema patients – which procedures should be recommended? Is there a return to the radical surgical stripping that has been carried out for 119 years – as has been the case several times recently in advertisements from clinics or also – advertised in specialist articles by surgical colleagues? Or have the modern catheter procedures (radio wave, venous glue, laser, etc.) that have been in clinical use for 25 years now established themselves as better, more effective, gentler alternatives?

Saphenion®: Politik im Op-Saal

Saphenion®: Politik im Op-Saal – In der Regel begibt es sich im normalen Praxisbetrieb, daß im Rahmen persönlicher Gespräche durchaus auch über aktuelle politische Entwicklungen ein Austauch stattfindet. Für uns gibt es darin kein Tabu, auch diese Themen gehören in einer vertrauensvollen Verhältnis zwischen Ärzten und Patienten dazu. Nach unserer Erfahrung ist man nicht immer der gleichen Meinung, aber im achtungsvollen Gespräch finden sich Toleranzen und neue Erkenntnisse.

Saphenion®: Politics in the operating room – In normal practice, it is common for personal conversations to include discussions about current political developments. For us, this is not a taboo subject; these topics are also part of a trusting relationship between doctors and patients. In our experience, people do not always agree, but respectful conversation leads to tolerance and new insights.

Saphenion®: Kochsalzlösung zur Verödung von Krampfadern

Der eigentliche Ausgangspunkt der Verödungstherapie waren Beobachtungen während einer Syphilis – Epidemie vor dem 1. Weltkrieg um 1910-1911. Sowohl der französische Dermatologe Jean Sicard als auch der Deutsche Paul Linser entdeckten bei der Behandlung von Syphiliskranken, dass die Armvenen bei der Injektion von Salvarsan (Arsenlösung zur Behandlung der Syphilis) verschlossen wurden. Diese Beobachtung lies beide Ärzte über die Möglichkeit der Behandlung von Krampfadern an den Beinen nachdenken und führte dann zur eigentlichen Sklerosierungstherapie der Beinvenen.Paul Linser als einer der Erstbeschreiber der Kochsalzverödung verließ aber diese Methode 10 Jahre später (1921). Nach seinem Umzug nach Berlin führte er die Verödungen nur noch mit hochprozentiger Glukoselösung durch – die Kochsalzverödung war ihm zu ineffektiv und hatte sehr viele Nebenwirkungen. Er konnte sogar Ferdinand Sauerbruch für die Glukoseverödung begeistern – die Chirurgische Klinik der Charité führte ab 1930 keine radikale Stripping – OP mehr durch.

The actual starting point of sclerotherapy was observations made during a syphilis epidemic before the First World War around 1910-1911. Both the French dermatologist Jean Sicard and the German Paul Linser discovered during the treatment of syphilis patients that the arm veins were closed when Salvarsan (arsenic solution for the treatment of syphilis) was injected. This observation made both doctors think about the possibility of treating varicose veins in the legs and then led to the actual sclerotherapy of the leg veins.Paul Linser, one of the first to describe saline sclerotherapy, abandoned this method 10 years later (1921). After moving to Berlin, he only performed sclerotherapy with a high-percentage glucose solution – saline sclerotherapy was too ineffective for him and had many side effects. He was even able to get Ferdinand Sauerbruch interested in glucose sclerotherapy – the Charité Surgical Clinic stopped performing radical stripping operations in 1930.