Saphenion®: Protokoll Krampfadertherapie

Krampfadern gehören zum klinischen Befund der chronisch venösen Insuffizienz (CVI) der Beinvenen. Die chronisch venöse Insuffizienz beschreibt anormale funktionelle und optische Veränderungen des peripheren Beinvenensystems. Diese erfordern in jedem Fall eine weitergehende Diagnostik mittels Funktionsmessung und Duplexultraschall und daraus folgend eine stadiengemäße effektive Therapie.

Varicose veins are part of the clinical findings of chronic venous insufficiency (CVI) of the leg veins. Chronic venous insufficiency describes abnormal functional and visual changes in the peripheral leg vein system. These always require further diagnostics by means of functional measurement and duplex ultrasound and, as a result, effective treatment appropriate to the stage.

Saphenion®: Muskelvenenkrampfadern und Schaufensterkrankheit

Saphenion®: Muskelvenenkrampfadern und Schaufensterkrankheit – besteht eine Gefahr für die arterielle Durchblutung? Muskelvenenkrampfadern sind Zeichen einer fortgeschrittenen Krampfadererkrankung der Hautvenen und auch der Verbindungsvenen.
Wichtig und bedeutsam hierbei – Muskelvenen tragen keine Venenklappen, können sich also nicht gegen den pathologisch hohen Druck der Krampfadern wehren.

Saphenion®: Muscular vein varicose veins and intermittent claudication – is there a risk to arterial circulation? Muscular vein varicose veins are a sign of advanced varicose vein disease of the skin veins and also the connecting veins.
Important and significant here – muscular veins do not have venous valves and therefore cannot defend themselves against the pathologically high pressure of the varicose veins.

Saphenion®: Nebenwirkungen beim Krampfaderziehen?

Saphenion®: Nebenwirkungen beim Krampfaderziehen – In historischen Lehrbüchern geblättert, liest man ganz überrascht: “ Fast überall ist die operative Behandlung der Krampfadern ganz oder nahezu völlig verlassen…“. Und weiter heisst es: “ …die endovenösen Verfahren leisten Vollkommeneres…Obgleich viel tüchtige und intelligente chirurgische Arbeit in den verschiedenen Verfahren steckt, haben die meisten nur noch historisches Interesse…“ ! Diese Zeilen stammen aus der 7. Auflage der „Chirurgischen Operationslehre“ von Bier, Braun, Kümmell von 1958.
Umso überraschter reibt man sich die Augen, wenn man sich die aktuellen Statistiken der in Deutschland durchgeführten Krampfaderoperationen anschaut. Mehr als 60% aller Krampfader – Operationen werden als radikale Stripping-Op`s durchgeführt! Warum diese permanent andauernde Radikalität?

Saphenion® Rostock: Venenkleber versus Radiowelle

Venenkleber versus Radiowelle – 162 Monate: Seit nunmehr fast 25 Jahren wird die Varikosis zunehmend kathetergestützt endovenös therapiert. Am Anfang stand das recht umständliche VNUS® Closure-Verfahren und der einfacher bedienbare Linearlaser. Darauf folgten 2006/2007 der bipolare RFITT®-Katheter und das VNUS® – ClosureFast System sowie der Radiallaser.
Gesagt werden sollte aber der medizinsch historischen Wahrheit folgend, dass bereits seit 1911 endovenöse Verödungstherapien entwickelt und eingesetzt wurden. Und bereits Ende der 20er Jahre setzten in Deutschland viele Chirurgen die Verklebungstechnik mit Zuckerlösungen ein. Auch Ferdinand Sauerbruch und sein Oberarzt Bierendempfel von der Berliner Charitè waren Freunde dieser Methode.

Vein glue versus radio waves – 162 months: For almost 25 years now, varicose veins have increasingly been treated using catheter-based endovenous therapy. It all started with the rather cumbersome VNUS® Closure procedure and the easier-to-use linear laser. This was followed in 2006/2007 by the bipolar RFITT® catheter and the VNUS® ClosureFast system, as well as the radial laser.
However, it should be noted that, according to medical history, endovenous sclerotherapy treatments have been developed and used since 1911. And by the end of the 1920s, many surgeons in Germany were already using the gluing technique with sugar solutions. Ferdinand Sauerbruch and his senior physician Bierendempfel from the Charité hospital in Berlin were also fans of this method.

Saphenion®: Geschichte der Krampfadertherapie

Saphenion®: Geschichte der Krampfadertherapie – Die neuzeitliche Krampfadertherapie begann mit Schede in Berlin, er entfernte ab 1866 Seitenastkrampfadern über viele Hautschnitte. In 1884 berichtete Madelung von Ausschäloperationen „zirkoider Varizen“, auch der Stammkrampfadern (Vena saphena magna). Trendelenburg, zuvor in Rostock Chirurg an der Uniklinik, beschrieb 1888-1891 den – heute non gültigen – pathologischen Rezirkulationskreislauf bei Krampfadern. Ab 1930 hat dann Sauerbruch an der Berliner Charitè seinen Chirurgen verloren, Krampfadern heraus zu ziehen, sie wurden mit hochprozentiger Glucoselösung verklebt…

Saphenion®: Venenkleber bei frühkindlichem Hirnschaden

Saphenion®: Venenkleber bei frühkindlichem Hirnschaden – eine besondere Fallbeschreibung: Wir konnten vor 6 Jahren beim 54 – jährigen Patienten Thomas erfolgreich eine Stammkrampfader mit einer ektatischen Erweiterung der Stammvene behandeln. Das Besondere daran: Der Patient leidet seit der Geburt infolge eines unter der Geburt eingetretenen Sauerstoffmangels an einem frühkindlichen Gehirnschaden.

Saphenion®: Vena cava glue for early childhood brain damage – a special case study: Six years ago, we successfully treated 54-year-old patient Thomas for a trunk varicose vein with ectatic dilation of the trunk vein. What made this case special was that the patient had suffered from early childhood brain damage since birth as a result of oxygen deprivation during delivery.