Saphenion®: Erinnerungen an Sauerbruch

Saphenion®: Erinnerungen an Sauerbruch-Mein „Sauerbruch“-Déjà-vu

Saphenion®: Erinnerungen an Sauerbruch – Es war im Sommer 1969, ich musste als 9-jähriger Schüler in der Universitätsklinik Rostock operiert werden. Der Operateur, Oberarzt Smolinski, sprach mit mir vor der OP und auch danach sehr freundlich und zugewandt und für mich als Kind auch spürbar – sehr einfühlsam. Heute sagt man dazu Empathie. Jedenfalls war ich tief beeindruckt von Oberarzt Egon Smolinski und nach der erfolgreichen Operation habe ich im Auto meiner Eltern laut ausgesprochen, was mich im Krankenhaus schon beschäftigt hatte – ich werde Oberarzt Smolinski!

Nun gibt es mit 9 Jahren sicher noch die eine oder andere Möglichkeit der Berufswahl, aber für mich war der Drops fast gelutscht – ich wollte Chirurg werden. Ich wünschte mir zum Geburtstag und zum Weihnachtsfest Biographien von bekannten Ärzten. Auf dem Gabentisch lagen dann Bücher über Albert Schweitzer, Robert Koch, Ignaz Semmelweiss, Louis Pasteur, Joseph Lister, Max von Pettenkofer, Albrecht von Graefe und einigen Anderen mehr. Sauerbruch war nicht dabei.

In einer Zwischenphase vom 13.-15.Lebensjahr wich ich etwas ab, da als Leistungssportler im Ruder – Doppelvierer zu DDR-Zeiten recht erfolgreich. Der Sprung auf die KJS (Sportschule) blieb mir jedoch verwehrt, warum, das sollte sich erst 2008 zeigen, als mein erster Sohn zur Sportschule des SC Magdeburg Handball gegangen ist. Meine Eltern verrieten mir in dieser Situation, weshalb ich nicht auf der KJS gelandet war…

So wurde der Berufswunsch „Chirurg“ ein steter Gedanke.

Saphenion®: Erinnerungen an Sauerbruch – Universitätsklinik Rostock

Saphenion®: Erinnerungen an Sauerbruch – erste Gedanken über Ferdinand

Im Jahre 1977 zogen meine Eltern aus Rostock nach Berlin, ich beendete die 10. Klasse an der Herder-EOS in Rostock und fuhr dann hinterher. In unserem Wohnhaus in der Nähe des Alexanderplatzes wohnte als Nachbarin eine OP-Schwester aus der Chirurgischen Klinik der Charitè. Sie empfahl mir, ein Schülerpraktikum im OP der Chirurgie zu absolvieren, da ich so vehement mein Berufsziel verkündet hatte bei einem geselligen Beisammensein.

Sie ebnete mir den Weg zu Ilse de Maiziere, der Oberschwester in der Chirurgie (Ex-Ehefrau von Lothar de Maiziere). Nach einem etwas längeren Gespräch bekam ich (zum ersten Mal ein Schüler) eine Praktikantenstelle im Sauerbruch-OP, einem großen OP-Saal mit 5 OP-Tischen und einem verglasten Zuschauerbalkon für Studenten. Ich war für den An-und Abtransport der Patienten und das Umlagern vom Rollbett auf den jeweiligen OP-Tisch zuständig. Die Hauptzeit widmete ich jedoch dem Zuschauen bei bauchchirurgischen, gefäßchirurgischen, herzchirurgischen und neurochirurgischen Operationen. Angetan hatte es mir ein junger Oberarzt der Gefäßchirurgie, Herr Dr. Klaus Bürger. Auch beim neuen Chef des Hauses, Prof. Helmut Wolff, war es sehr interessant – hier fiel auch mehrfach der Name von Sauerbruch. So kaufte ich mir am Alex in der Buchhandlung die Sauerbruch-Biographie von Wolfgang Genschoreck – und las sie in einer Nacht durch.

Saphenion®: Erinnerungen an Sauerbruch – Biographie Ferdinand Sauerbruch 1978

Saphenion®: Erinnerungen an Sauerbruch – Studium an der Humboldt -Universität – Sauerbruch-Haus, Sauerbruch-Saal, Sauerbruch-OP

Dann in 1979 Abitur bestanden, 3 Jahre Armee als Sanitäter und Sanitäts-Ausbilder, nebenbei das medizinische Latinum absolviert und die Fahrerlaubnis geschafft. Der Beginn des Studiums 1982 an der Humboldt-Uni / Charitè. Immer wieder fällt der Name Sauerbruch, im Hörsaal, im OP und auch das alte Klinikgebäude der Chirurgie trägt den Namen. Er war allgegenwärtig und wurde in der DDR hoch verehrt. Meine Interessen lagen jedoch auf dem Gebiet der Gefäßchirurgie, so kam ich zum jetzigen Prof. Klaus Bürger, schrieb dort die Diplomarbeit zum Thema „Hoher Aortenverschluss““ und dann auch die Doktorarbeit zum Thema „Thromboseprophylaxe und -Therapie am Klinikum Charitè“. Hier wurde erstmals das Aspirin / ASS in einer wissenschaftlichen Arbeit der Charitè als venöses Thromboseprophylaktikum kritisch hinterfragt. Bis dahin galt es als Allheilmittel.

Prof. Bürger kannte mein Interesse für die Gefäßchirurgie und bestellte mich häufig in den OP-Saal Gefäßchirurgie – jetzt schon im neuen Gebäude – dem Charitè – Hochhaus. Geplant war auch eine Habilitation auf diesem Gebiet. Doch zunächst musste der Facharzt für Chirurgie bestanden werden. 4 Jahre Arbeit im OP und in der Poliklinik, der Intensivmedizin und Rettungsstelle.

Und dann kam der Mauerfall – und alles wurde anders. Am 10.11.89, ganz in der Frühe, saß ich am Westufer der Spree und schaute hinüber zur Charitè – und begann zu weinen. Denn es war Vielen von uns klar, die Medizin in dieser Form, wie wir sie gelernt hatten, würde es in Zukunft nicht mehr geben.

Und richtig, von 96 Chirurgen der Klinik blieben 2 Kollegen am Haus. Alle Anderen suchten sich neue Wege oder wurden „gebeten“, das Haus zu verlassen. Dies betraf zunächst die Professoren, dann die Oberärzte und dann die Fachärzte. Und somit verließ auch ich das inzwischen hoch politisierte Haus (obwohl ich bei Prof. Bürger hätte bleiben können) und suchte mir eine renomierte Venenklinik – in Malente (Schleswig Holstein). Dann folgte ein Jahr an der 2. Uniklinik in Köln, dann die Prüfung im Fach Gefäßchirurgie und der Wechsel nach Gransee (ich wollte zurück zur Familie und dem inzwischen geborenen 1. Sohn). Hier konnte ich eine eigene Gefäßchirurgie aufbauen und begann mit der Kathetertherapie. Aber nach 18 Monaten war der schöne Traum vorbei, die Klinik wurde verkauft und zu einer Reha-Einrichtung umgewandelt. Und so blieb nur, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen.

Saphenion®: Erinnerungen an Sauerbruch – in eigener Praxis weit weg von Ferdinand…

Ab Februar 1997 in eigener Praxis, da hat man sehr viel zu tun und es bleibt in keiner Weise Zeit, sich in Biographien von Kollegen zu vertiefen. Ahnungslos ob des Systems, ahnungslos ob der fachlichen und finanziellen Anforderungen brauchte ich erst einmal 4-5 Jahre, um überhaupt mich im neuen System zurecht zu finden. Dann bekam ich Hilfe von einem alten Kollegen aus Charitè-Zeiten, einem meiner Gutachter für meine Doktorarbeit, Herr Privatdozent Wolfgang Lahl. Und man fing endlich wieder an, sich ein wenig wissenschaftlich zu informieren und zusammen mit Herrn PD Lahl den einen oder anderen Artikel zu verfassen. Aber nichts mit Sauerbruch. Ferdinand war ganz weit weg und gehörte nicht zu unserem täglichen Denken.

Durch unsere bereits langjährigen Erfahrungen mit Gefäßkathetern fiel es uns nicht ganz so schwer, diese auch bei der Therapie venöser Erkrankungen einzuführen und uns dabei fachlich auch zu verbessern. Zunächst war es der Laserkatheter, dann der Radiowellenkatheter und die Mikoschaumtherapie und dann ab 2012 begann es mit dem Venenkleber. Nach 2 Jahren Einarbeitung in dieses – für die Krampfadertherapie völlig neuen Konzeptes (so dachten wir damals) – begannen wir mit der Modifizierung der Methode, erweiterten die Indikationen und beschleunigten die Therapieabläufe. Und wir konnten ein paar wissenschaftliche Artikel verfassen – es war wieder eine schöne, spannende und sehr abwechslungsreiche Zeit.

Und in uns wuchs die Idee, eine kleine historische Aufarbeitung zum Thema minimalinvasive Krampfadertherapie aufzulegen und so begannen wir mit der notwendigen Recherche in der Fachliteratur. Um so überraschter waren wir dann, als wir erleben mussten, daß die Idee des Klebens gar nicht so neu war. Und PD Lahl erzählte nun – eher beiläufig – daß er bis 1968 auch mit Glucoselösungen gearbeitet hatte. Genau dies fanden wir bei unserer Recherche und genau dies führte uns dann zurück zu Ferdinand Sauerbruch. Zugegeben, eher ein Zufall, und zugegeben, eher ein ganz kleiner Stern am grossen Himmel der Chirurgie, aber deshalb trotzdem sehr interessant und auch in die gegenwärtige Zeit hinein gehörend.

https://www.booklooker.de/Bücher/Ulf-Th-Zierau+The-fate-of-Saphena-Views-into-the-past/id/A02sGVvi01ZZL

Saphenion®: Erinnerungen an Sauerbruch – Schluß mit radikaler Chirurgie in 1930

Nach der erfolgreichen Einführung des Venenklebers in unsere alltägliche praktische Arbeit entschlossen wir uns in kollegialer Abstimmung, dem klassischen Therapieverfahren des Herausziehens von Krampfadern (Stripping, Phlebectomie) ein für alle Mal abzuschwören – abgesehen von absoluten Notfällen. So zog der Venenkatheter in vollem Umfang ab 2012 in unsere praktische Arbeit ein, wohl wissend, daß dies keine von den Krankenkassen unterstützte Leistung war. Und zum Glück gab und gibt es sehr viele Patienten, die sich gut informieren und auch einmal über den Tellerrand schauen. Somit entwickelte sich nach einem zunächst finanziellen Engpaß zunehmend ein ausgeglichenes Verhältnis mit einer Menge zufriedener Patienten.

Und dann haben wir bei unserer Fachbuch-Recherche gelesen, daß Ferdinand Sauerbruch Ende 1927 an der Charitè Berlin seine Antrittsvorlesung hielt und dabei auch mit einem Oberarzt der Klinik, Georg Bierendempfel, ins Gespräch kam. Bierendempfel hatte ab 1927 die Krampfadern mittels hochprozentiger Glucoselösung behandelt – im praktischen Sinne quasi ein Vorläufer der Kathetertherapie mit Venenkleber. Sauerbruch sah sich diese Therapie mit großem Interesse an und betonte aber, daß er Langzeitergebnisse sehen möchte.

Diese bekam er 1930 geliefert und war so positiv überrascht, daß er mit seinem bekannten impulsiven Charakter sofort eine weitere radikale Chirurgie für alle Chirurgen an der Charitè untersagte und als Therapie der 1. Wahl die minimalinvasive Glucoseinjektion festlegte. Also ein schonendes Verfahren ohne Hautschnitte und mit dem Effekt einer Venenverklebung. Dieses nicht spontane, eher wohlüberlegte Vorgehen fand dann bis 1933 an 10 weiteren Universitätskliniken in Deuschland Nachahmung. Und es zog ein in das „Lehrbuch der Chirurgie“, begründet von Ferdinand Sauerbruch. Es sei abschließend auch noch geschrieben, daß Sauerbruch bereits ab 1910 auch radikale chirurgische Eingriffe vorgenommen hatte und zu seiner Zeit auch mit vielen Experten der Krampfadertherapie bekannt war und sich austauschte.

Die Therapie mit Zuckerlösungen wurde bis Mitte der 60er Jahre in der DDR noch praktiziert – auch PD Dr. Wolfgang Lahl berichtete mir davon – das radikale Herausziehen wurde in der BRD ab 1949 wieder die Therapie der 1. Wahl.

Saphenion®: Erinnerungen an Sauerbruch – Déjà-vu

Mit der Lektüre unserer Literaturquellen und in der Beobachtung unserer täglichen Arbeit entstand in mir immer mehr das Gefühl, daß, bei allen Unterschieden in der Zeit, dem chirurgischen Können und auch der wissenschaftlichen Expertise, unser Vorgehen und unsere absolute Entscheidung hin zur schonenderen Therapie ähnlichen Beweggründen geschuldet war, wie seinerzeit bei Sauerbruch. Und dies ist mein kleines, sehr persönliches Déjà -vu, von dem ich bei der medizinhistorischen Recherche und dem Schreiben unseres kleinen Büchleins so überrascht wurde. Und es hält mich bis heute gefangen und beeinflußt meine tägliche Arbeit mit und an unseren Patienten. Damit schließt sich dieser kleine Kreis zum großen Chirurgen Ferdinand Sauerbruch.

Und läßt mich den großen Chirurgen auf eine ganz individuelle und ungewöhnliche Art ehren.

Saphenion®: Erinnerungen an Sauerbruch – Sauerbruch im Nazionalsozialismus

Ferdinand Sauerbruch wurde nach seinem Freispruch vor dem Entnazifizierungsausschuß 1946 für viele Jahrzehnte zu einem überaus geehrten deutschen Chirurgen. Aber ab 2009 änderte sich die Sichtweise in der BRD, zunehmend rückte seine Rolle im 3. Reich in den Mittelpunkt der Betrachtung. Er wurde als Dulder und Unterstützer der Nazis beschrieben, begonnen hat dies mit einem Buch von Geralf Gemser. In 2016 schrieb Wolfgang Eckart eine Generalabrechnung mit Sauerbruch. Noch 2018 titelte der „Tagesspiegel“: Sauerbruch und Bonhoeffer weg: Aktivisten überkleben nach NS-Tätern benannte Straßen und fordern von der Charitè mehr Engagement.“

In einem aktuell 2021 erschienenden Buch von Christian Hardinghaus „Ferdinand Sauerbruch und die Charitè – Operationen gegen Hitler“ wird mit all den seit 13 Jahren behaupteten Verbindungen Sauerbruchs mit dem 3. Reich aufgeräumt und unter Verwendung neuer Quellen das Bild eines der berühmtesten deutschen Chirurgen wieder gerade gerückt. Die Lektüre dieses Taschenbuches gab uns dann den letzten Anstoß für unseren Artikel und auch die Fassadengestaltung unserer Rostocker Praxis.

Fotos: Utzius

Literatur / Links:

Brungräber, Simone: „Der Beitrag Berliner Chirurgen zur Entwicklung der deutschen und europäischen Gefäßchirurgie bis 1939“- Dissertation A, vorgelegt der Medizinischen Fakultät der Humboldt Universität zu Berlin; 1/1995; Betreuer Prof. Dr. Klaus Bürger, Dr. Ulf Th.Zierau

Baur, Carl Josef: Berliner Medizinische Gesellschaft; 23.1.1935;  Dtsch. Med. Wschr. 61; (1935); S. 403;

Baur, C. J.: Krampfaderverödung bei Ulcus cruris. Dtsch Med. Wschr.: 60 ( 1934); S. 761.

Baur, C.J.: Krampfaderverödung: Ihre Bedeutung für Wehrmacht und Krankenkassen. Münchner Med. Wschr. 88 (1941); S.  89 – 92.

Bier, Braun, Kümmell: Chirurgische Operationslehre, 7. Auflage, J.A. Barth, Leipzig, 1958

Bierendempfel: Über die Bedeutung des Injektionsverfahrens bei der Varizenbehandlung mit Berücksichtigung des “ Varicophtins“; Dtsch..  Med. Wschr.: 53; (1927)  S. 446 – 448.

Biographisches Lexikon hervorragender Ärzte des 19. JH.; Urban & Schwarzenberg; 1901

Deutsches Chirurgenverzeichnis; 3. Auflage; Johann Ambrosius Barth; Leipzig, 1938

Eckart, Wolfgang U.: Ferdinand Sauerbruch – Meisterchirurg im politischen Sturm. Eine kompakte Biographie für Ärzte und Patienten, Wiesbaden 2016

Gemser, Geralf: „Unsere Namensgeber“. Widerstand, Verfolgung und Konformität 1933-1945 im Spiegelbild heutiger Schulnamen, München 2009

Genschoreck, W.: Ferdinand Sauerbruch – ein Leben für die Chirurgie; S.Hirzel Verlag Leipzig, 1978.

Hach, W. et al.: VenenChirurgie; Schattauer Verlag Stuttgart, 2006.

Hardinghaus, C.: Ferdinand Sauerbruch und die Charitè – Operationen gegen Hitler; Europa Verlage GmbH, München; 2021.

Leriche, Renè: Chirurgie des Schmerzes; J.A.Barth, Leipzig, 1958:

Linser, P.: Krampfaderverödungen;  Zbl. Gyn. 1931; Nr. 17.

Meyer-Steinegg, Th. und Sudhoff, Karl: Geschichte der Medizin im Überblick mit Abbildungen; Verlag von Gustav Fischer, Jena 1928.

Meyer, F. G.: Über Varizenbehandlung mit den Linser`schen Sublimatinjektionen;  Dtsch. Med. Wschr. 50 (1924); S. 1832 f.

Salomon,A.: Injektionsbehandlung der Krampfadern. Dtsch. Med.. Wschr. 54; 1928; S14-19

Sauerbruch, Ferdinand: Das war mein Leben. Bad Wörishofen 1951.

Stoeckel, Walter: Erinnerungen eines Frauenarztes, Leipzig 1979.

Weber,J. und May, R.: Funktionelle Phlebologie; G. Thieme Verlag Stuttgart, New York 1990.

Wresszynski, E.: Zur Verödungstherapie der Varizen mit sklerosierenden Injektionen. Etsch. Med. Wschr.; 55 (1929); S 791 f.

Zierau, U.Th. und Lahl. W.: The fate of „Saphena“ – Views into the past (extended version); LAP Lambert Academic Publishing; 2020.

Zierau U. Th.: Brungräber, S.:  Das gefäßchirurgische Erbe: Die Entwicklung Berlins zu einem Zentrum gefäßchirurgischer Forschung in Europa im Zeitraum von 1880 – 1930. angio 16 (1994); Nr. 3; S. 93 – 105

https://vascular-endovascular-therapy.imedpub.com/abstract/the-fate-of-saphenaviews-into-the-past-23856.html

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https://www.booklooker.de/Bücher/Ulf-Th-Zierau+The-fate-of-Saphena-Views-into-the-past/id/A02sGVvi01ZZL