Saphenion® Faktencheck Venenkleber für Krampfadern / 110 Monate Anwendung – Update

Der Saphenion® Faktencheck Venenkleber für Krampfadern wird von uns seit 7 Jahren in regelmäßiger Folge veröffentlicht und hat das Ziel, internationale Veröffentlichungen zum Thema mit eigenen Erfahrungen zu vergleichen und weiterhin aussagefähig zu bleiben. Unseren Patienten sind inzwischen sehr gut auch über dieses seit 10 Jahren angebotene Therapieverfahren bei Stammkrampfadern informiert. Nach 110 Monaten Einsatz haben wir einschließlich Oktober 2021 bisher 1703 Patienten an 3344 Stammvenen therapiert – weltweit sind mittlerweile über 300 000 Patienten mit dem Venenkleber VenaSeal® behandelt worden.
Inzwischen haben wir den Venenkleber VenaSeal® auch bei 24 Patienten mit COVID-19 – Infektion, nach erfolgter Genesung, erfolgreich zur Sanierung des Venensystems eingesetzt. Dabei sind selbstverständlich leicht angepasste Hygienemaßnahmen im Op und in der Praxis notwendig. Diese halten sich jedoch in einer chirurgisch und mit Kathetermedizin arbeitenden ambulanten Fachpraxis in praktikablen Grenzen, da der Hygienestatus schon primär erhöht ist.

Saphenion®: 9 Jahre Venenkleber VenaSeal®

Im August 2012 begannen wir mit dem VenaSeal® – System, als dritte Praxis in Deutschland. Der Grund für diesen Therapiewechsel lag in der Eröffnung unseres zweiten Praxisstandortes Saphenion® Venenzentrum Rostock am 1.8.2012. Wir wollten weg von der Narkose und grossflächigen Anästhesie, so schien uns das VenaSeal® – System als sehr gute Alternative, da es nicht mit thermischer Energie arbeitet. Von Beginn an führten wir eine lückenlose umfassende Statistik zur Technik der Methode, zu den Erfolgen und Mißerfolgen, zu Nebenwirkungen und Komplikationen und zu Schmerzen und Rekonvaleszenz. Dies führte dann nach den immer größeren Erfahrungen mit dem neuen System auch zu Anpassungen und Therapieerweiterungen.

Saphenion®-Weltthrombosetag: Ambulante Thrombosetherapie

Seit 1856 ist die Entstehung von tiefen Venenthrombosen in ihrer Ursache geklärt. Rudolf Virchow, Chirurg und Pathologe in Berlin und Würzburg (geb. 1821 Pommern, gest. 1902 Berlin) beschrieb in seiner bekannten Virchow – Trias die Faktoren einer möglichen Thrombose sehr genau. Diese sind heute noch weitgehend gültig.Aus heutiger Sicht sind besonders die Faktoren lange Flug – / Autoreise, Joggen / Nordic Walking / Bergsteigen und lange Fußmärsche, lokale oder allgemeine Wärmeexposition, Ruhigstellung eines Beines nach Unfällen und auch ungewohnte körperliche Belastungen für die ambulante Praxis von erheblicher Relevanz.
Ganz aktuell findet sich auch das COVID 19 – Virus in der Liste der Thrombosemacher. Durch Einlagerung in den Venenwänden der Beinvenen entstehen Entzündungen der Wand mit nachfolgender lokaler Thrombose.

SaphenionPatientenInfo – Covid 19 im Herbst

SaphenionPatientenInfo – Covid 19 im Herbst: Zum Ersten haben wir mittlerweile auch in der klinischen Praxis ein paar Erfahrungen mit dem nicht so neuen Virus Covid 19 machen dürfen. Einerseits konnten wir 2 Patienten an den Stammkrampfadern operieren, nachdem eine Covid 19 Erkrankung mit den inzwischen bekannten Nebenwirkungen Krampfaderentzündung, Venenthrombose und Lungenembolie aufgetreten war.

Zum Zweiten mussten wir auch in unserem Bekanntenkreis inzwischen positive Covid 19 – Tests erleben. Es waren sowohl Erwachsene Mittfünfziger, als auch Jugendliche – Abiturienten und Jugendweihe – Schüler – betroffen. Wir wurden somit auch mit dem gesamten aktuellen Ablauf der sog. Pandemie – Prophylaxe mit einbezogen. Zugegebenermaßen waren wir von manch einer Entscheidung der Gesundheitsämter, wie auch vom Ablauf der Quarantäne und der Art der Testung etwas überrascht. Dies insofern, als daß es sich nicht mit unserem Verständnis von wissenschaftlicher Medizin vereinbaren ließ.

SaphenionPatientenInfo: Covid 19 – Massentest

SaphenionPatientenInfo: Covid 19 – Massentest – Sinn und Unsinn: Testen, testen, testen – wirklich eine sinnvolle Strategie? Für Personen, bei denen kein begründeter Verdacht auf eine Infektion vorliegt, ist die Aussagekraft eines einzelnen positiven Testergebnisses verschwindend gering.