Saphenion: Covid-19 Impfung – Thrombose / Embolie: Die Risikogruppen / Update 4

Saphenion: Covid-19 Impfung – Thrombose / Embolie

Saphenion: Covid-19 Impfung – Thrombose / Embolie: Bei Patienten mit COVID-19 besteht ein erhebliches Risiko für venöse und arterielle Thromboembolien, unabhängig von Alter und Geschlecht. Die Empfehlungen der Fachgesellschaften zur Thromboseprophylaxe sind von uns mehrfach auf dieser Newsseite dargestellt worden – Eine medikamentöse Gerinnungsprophylaxe kann den Infektionsverlauf positiv beeinflussen.

Nunmehr wird auch wissenschaftlich bewiesen, daß die Covid-19 Erkrankung wohl keine Lungenerkrankung ist – es ist eine Gefäßerkrankung. Damit werden die häufig auftretenden Gefäßkomplikationen nach Infektion und auch nach Impfung, die bisher nur klinisch diskutiert wurden, auch biologisch erklärt.

Saphenion: Covid-19 Impfung – Thrombose / Embolie: Das Thromboembolierisiko

Grundsätzlich gilt erst einmal: Erhöhtes Thromboembolie-Risiko auch bei asymptomatischen Patienten!!!!

Insbesondere aber COVID-19-Patienten im Krankenhaus und auf intensivmedizinischen Stationen therapierte Patienten haben ein hohes Risiko für venöse Thromboembolien. Laut einer Metaanalyse mit > 28.000 Patienten betrug die Thromboembolie – Prävalenz bei Nicht – Intensivpatienten 7,9 %. Bei Intensivpatienten lag sie bei 22,7 % (davon 13,7 % Lungenembolien). Neue Studien deuten darauf hin, dass auch bei asymptomatischen und jüngeren COVD-19-Patienten ohne Vorerkrankungen ein gesteigertes Thromboembolie-Risiko besteht.

Wie ein erhöhtes Thromboembolie-Risiko erkennen? Erhöhte D-Dimer-Level bei stationärer Aufnahme sind ein Prädiktor für eine hohe Gerinnungsaktivität und daher ein Hinweis auf ein erhöhtes Thromboserisiko. Auch bei einer plötzlichen klinischen Verschlechterung können thromboembolische Ereignisse vorliegen. Ein Verdacht auf Lungenembolie besteht bei COVID-19 Patienten u. a. bei: unerwarteter Verschlechterung der Atemfunktion, Blutdruckabfall ohne sonstige Ursache Zeichen / Symptomen einer tiefen Beinvenenthrombose.

Saphenion: Covid-19 Impfung – Thrombose / Embolie: Medikamentöse Therapie

Zur Thrombose-/ Embolieprophylaxe empfehlen die Fachgesellschaften eine großzügige Indikationsstellung (stationär wie ambulant) für eine medikamentöse Therapie. Die Indikation zur medikamentösen Prophylaxe mit niedermolekularem Heparin (Z.B. Arixtra) oder gerinnungshemmenden Tabletten (Elliquis, Lixiana, Xarelto) sollte bei allen Patienten mit bestätigter SARS-CoV-2 Infektion unabhängig von der Notwendigkeit einer Hospitalisierung fortlaufend überprüft und großzügig gestellt werden. Besteht eine Indikation zur medikamentösen Prophylaxe, sollte diese in erster Linie mit Heparinpräparaten in einer für den Hochrisikobereich zugelassenen Dosierung erfolgen. Bei Kontraindikationen für eine Antikoagulation sollten physikalische Maßnahmen (z. B. Kompressionsstrümpfe) zur Anwendung kommen.

Bei bestätigten venösen Thromboembolien im Zusammenhang mit einer COVID-19-Infektion sollte eine Therapie mit den dafür zugelassenen Medikamenten in volltherapeutischer Dosierung für mindestens 3 Monate folgen! Danach kann eine Nachuntersuchung die Fortsetzung der Therapie bestimmen. In der Akutphase der Lungenembolie sollten bei Patienten mit intermediärem oder niedrigem Risiko eine Therapie mit Tabletten erfolgen.

Eine bereits vor der Infektion bestehende Antithrombose-Therapie beeinflusst das Thromboembolie-Risiko bei einer Covid-19 Infektion positiv. So schätzen internationale Experten die neuen Erkenntnisse ein: Patienten mit einer Vorbehandlung durch Gerinnungshemmer erkranken wesentlich seltener an Covid-19 und die Krankeitsverläufe sind wesentlich leichter. Daher könnte es einen möglichen positiven Effekt auf den Krankheitsverlauf von COVID-19 durch die vorbestehende Antikoagulation mit Gerinnungshemmenden Tabletten oder Heparinpräparaten geben.

Interview in RTL life 20.03.2021

https://www.tvnow.de/shows/life-menschen-momente-geschichten-16160/2021-03/episode-12-sendung-vom-20-03-2021-3955463

Saphenion: Covid-19 Impfung – Thrombose / Embolie: Covid-19 Impfstoff, Thrombose, Allergie

Thromboembolien durch den COVID-19-Impfstoff von AstraZeneca? Die Pharma-Experten gehen der Frage nach, ob Zusammenhänge zwischen thromboembolischen Ereignissen und dem COVID-19-Impfstoff von AstraZeneca bestehen. Der Nutzen des Impfstoffs (von AstraZeneca) überwiegt laut EMA weiterhin die Risiken, und der Impfstoff kann weiterhin verabreicht werden, während die Fälle thromboembolischer Ereignisse untersucht werden. Unabhängig davon besteht ein erhöhtes Thromboserisiko. Wie die Universität Greifswald ganz aktuell berichtete, sind die beschriebenen Thrombosen durch Prozesse ähnlich der Wundheilung entstanden. Wir reden hierbei also von Entzündungen an den Gefäßwänden von Venen, an denen das Covid-19 Virus in der Regel andockt. Die enstehende Entzündung ist aber gerade die Ursache der Thrombose / Embolie, insbesondere bei Risikopatienten.

Allergien durch Impfstoffe?

Ein erhöhtes Allergie – Risiko durch den COVID-19 Impfstoff von AstraZeneca ist inzwischen bestätigt, so daß hier die Produktinformationen (Beipackzettel) aktualisiert wurden. Nach Berichten über Anaphylaxien (allergische Reaktionen) beim COVID-19-Impfstoff von AstraZeneca wurde eine Aktualisierung der Produktinformationen empfohlen. Mit anderen Worten – es besteht ein erhöhtes Allergierisiko!

Diese Aktuallisierung basiert auf 41 Berichten über allergische Reaktionen bei rund 5 Millionen Impfungen In Grossbritannien. In einigen dieser Fälle ist ein Zusammenhang mit dem Impfstoff nachgewiesen worden. Anaphylaxie gilt als Nebenwirkung, die bei Impfungen auftreten kann und bereits als potenzielles Risiko im Risikomanagementplan für den COVID-19-Impfstoff von AstraZeneca enthalten ist. Ärzte sollten darauf vorbereitet sein und Patienten mindestens 15 Minuten nach der Impfung überwachen.

Thrombose durch eine niedrige Thrombozytenzahl im Blut?

Andere Covid-19 Impfstoffe erzeugen Immunthrombozytopenien (pathologische Absenkung der Thrombozytenzahl im Blut). Dies wurde bereits bei Patienten nach Impfungen mit BioNTech/Pfizer -, AstraZeneca, – und Moderna – Impfstoffen nachgewiesen. Diese thrombozytopenische Thrombose kennen wir als paradoxe Thrombose auch bei Heparintherapie (HIT – Syndrom bei 0,2% der Bevölkerung). Nach Überprüfung der bisher eingegangenen Sicherheitsberichte beschlossen die Zulassungsgremien auch hier eine weitere Überprüfung aller verfügbaren Daten, einschließlich Fallberichte, klinischer Studien und veröffentlichter Literatur.

Die EMA hatte zunächst nach Prüfung der neuen Komplikationen erneut grünes Licht für AstraZeneca-Impfstoff gegeben – aber mit neuem Warnhinweis: Thrombosen sind möglich. Inzwischen ist die Zahl der in Deutschland an einer Gehirnvenenthrombose Erkrankten nach Covid-19 Impfung auf 16 Patienten gestiegen.

Saphenion: Covid-19 Impfung – Thrombose / Embolie: Prophylaxe möglich?

Wie könnte der Mechanismus sein? Zum Einen ist durch die Untersuchungen der Uni Greifswald ganz aktuell eine Entzündungsreaktion ähnlich der bei der Wundheilung beschrieben worden, Zum Anderen spielt auch der Abfall von Thrombozyten eine mögliche Rolle. Zum Anderen gibt es sicher auch Patienten, die bereits eine Covid-19-Infektion durchgemacht haben ohne Krankheitssymptome (sog. asymptomatischer Verlauf). Bei diesen führt die Impfung dann tatsächlich zu einer lokalen aggressiven Immunentzündungsreaktion an den vom Virus betroffenen Venenwänden. Diese Entzündungsreaktion ist dann Auslöser einer Thrombose und Embolie.

Die Konsequenzen daraus sollten nach unserer Ansicht und Empfehlung sein: Erstens vor der Impfung ein aktueller Covid-19 Test und zweitens während und nach der Impfung eine medikamentöse Thromboseprophylaxe über ca. 7-14 Tage.

Saphenion: Covid-19 Impfung – Thrombose / Embolie: Die Risikogruppen

Aus unserer Sicht gilt es, Risikogruppen zu definieren, bei denen ganz besonder sorgsam im Vorfeld einer Covid-19 Impfung anamnestisch und klinisch voruntersucht werden sollte:

  1. Patienten mit bekannter Thromboseneigung durch angeborene oder erworbene Gerinnungsdefekte;
  2. Patienten mit bereits erlebter Thrombose und / oder Embolie;
  3. Patientinnen mit hormoneller Therapie durch östrogenhaltige Antibaby-Pillen;
  4. Patienten mit schweren venösen Erkrankungen (chronisch venöse Insuffizienz);
  5. Patienten mit aktuell positivem Covid-19 Test unmittelbar vor der Impfung;
  6. Patienten mit Multiallergien;
  7. Patienten mit niedriger Thrombozytenzahl im Blut (< 100 000)
  8. Patienten mit HIT – Syndrom (heparinerzeugte Thrombozytenabsenkung im Blut)
  9. Patienten mit Diabetes oder „Raucherbein“ und arteriosklerotischen Gefäßwandveränderungen von Arterien

Bei diesen Patientengruppen ist durch den Hausarzt / Facharzt oder auch die Impfärzte in den Impfzentren eine umfassende Anamnese zu erheben, die Aufklärung muss zwingend die möglichen individuellen patientenbezogenen Risikofaktoren erklären und es ist eine Thrombose / Embolieprophylaxe und antiallergene Medikation zu prüfen. Eine alleinige schriftliche Befragung durch standardisierte Fragebögen ist hier nicht zielführend und auch haftungsrechtlich kritisch zu sehen.

Aktuell:

Allein in Deutschland sind inzwischen 63 Patienten / Patientinnen mit einer Sinusvenenthrombose des Gehirns behandelt worden, 12 Patienten sind verstorben, darunter auch eine Mitarbeiterin der Rostocker Universitätsklinik. Berichtet wird inzwischen auch über mehrere Bauchvenenthrombosen. Wir haben unsere Patientin mit der Unterschenkelvenenthrombose ebenfalls an das Rostocker Gesundheitsamt und an das Paul Ehrlich Institut gemeldet.

Ganz offensichtlich erscheinen die auftretenden Komplikationen in den auch von uns genannten Risikogruppen jetzt auch den Impfexperten als deutlich auffällig, so daß AstraZeneca als Impfstoff nur noch bei Patienten über dem 60. Lebensjahr geimpft werden darf. So entschied die Ständige Impfkommission der Bundesrepublik Deutschland am 29.03.2021.

Weiterhin empfiehlt die StiKo nunmehr, bei Patienten < 60 Jahren, die bereits mit AstraZeneca geimpft worden sind, die Zweitimpfung nicht mehr mit diesem Impfstoff durchzuführen.

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/FAQ_Liste_STIKO_Empfehlungen.html;jsessionid=C3D7EAC0C376B80612FFBA2D515BA984.internet061#FAQId15294220

Aktuell am 6.4.2021:

EMA bestätigt Verbindung zwischen AstraZeneca-Impfstoff und Thrombose-Fällen

Marco Cavaleri, Chef der Impfabteilung bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur, bestätigte einen Zusammenhang zwischen dem Coronavirus-Impfstoff des britisch-schwedischen Unternehmens AstraZeneca und Blutgerinnseln. 

Immunisierungen mit dem Vakzin AstraZeneca wurden vielerorts ausgesetzt, da nach der Impfung in einigen Fällen Thrombosen aufgetreten sind. Nun bestätigte auch Marco Cavaleri, Chef der Impfabteilung bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA), dass es einen Zusammenhang zwischen dem Vakzin und der Bildung von Blutgerinnseln gibt. „Wir können mittlerweile sagen, dass es klar ist, dass es einen Zusammenhang mit dem Impfstoff gibt. Wir wissen noch nicht, was genau diese Reaktion auslöst. Wir werden diesen Zusammenhang in den nächsten Stunden offiziell bekannt geben, aber wir müssen noch herausfinden, was ihn auslöst.“

Künftig wolle die Agentur Gruppen von Corona-Patienten identifizieren, die sich möglicherweise nicht mit AstraZeneca impfen lassen sollten. Wir fühlen uns mit dieser offiziellen Aussage bestätigt in unserer fachlichen Ansicht, daß Risikogruppen definiert werden sollten.

Saphenion – Covid-19 Impfung / Thromboserisiko im Alter

Aktuell am 8.4.2021:

Britische Arzneimittelbehörde: 79 Thrombosefälle nach AstraZeneca-Impfung – 19 davon tödlich! Die britische Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Arzneimittel (MHRA) hat in einer Pressemitteilung am Mittwoch Stellung zum Zusammenhang zwischen Thrombosefällen und dem Corona-Impfstoff des Pharmakonzerns AstraZeneca bezogen. Laut MHRA sind in Großbritannien derzeit 79 Fälle von Thrombosen bekannt, die nach einer AstraZeneca-Impfung auftraten. In 44 Fällen waren die Hirnvenen von den Blutgerinnseln betroffen, in den anderen 35 Fällen „andere große Venen“. Betroffen waren 51 Frauen und 28 Männer. 

https://de.rt.com/europa/115623-britische-arzneimittelbehoerde-79-thrombosefaelle-nach-astrazeneca-impfung/

Aktuell am 13.04.2021:

Johnson & Johnson-Impfstoff: USA setzen Verwendung aus:

Die Food and Drug Administration (FDA) und das Center for Disease Control (CDC) haben empfohlen, die Verwendung des Impfstoffs an Bundesstandorten einzustellen. Auch die einzelnen Bundesstaaten der USA sind aufgefordert, dies ebenfalls zu tun. Bei der Verwendung des Johnson & Johnsons Single-Dosis-Impfstoffs sind in bisher 6 gemeldeten Fällen Thrombosen entstanden.

https://de.rt.com/international/115870-us-bundesbehorden-setzen-verwendung-vor/

Aktuell am 14.04.2021:

Rote-Hand-Brief der Fa. AstraZeneca

VAXZEVRIA/Covid-19 Vaccine Astrazeneca: Zusammenhang zwischen dem Impfstoff und dem Auftreten von Thrombosen in Kombination mit Thrombozytopenie

Die Astrazeneca GmbH informiert im Einvernehmen mit der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) über den Zusammenhang zwischen dem Impfstoff und dem Auftreten von Thrombosen. 

Zusammenfassung

  • Ein kausaler Zusammenhang zwischen Impfungen mit Vaxzevria und dem Auftreten von Thrombosen in Kombination mit Thrombozytopenie wird als plausibel angesehen.
  • Obwohl solche Nebenwirkungen sehr selten sind, übertraf die Anzahl die erwartete Häufigkeit in der Allgemeinbevölkerung.
  • Es konnten noch keine spezifischen Risikofaktoren identifiziert werden.
  • Angehörige der Gesundheitsberufe sollten auf die Anzeichen und Symptome von Thromboembolien und/oder Thrombozytopenie achten und die Geimpften entsprechend informieren.
  • Die Anwendung dieses Impfstoffs sollte im Einklang mit den offiziellen nationalen Impfempfehlungen erfolgen.

https://www.coliquio.de/wissen/rote-hand-briefe-100/vaxzeria-covid-100?al_uk=0f3ad1545f20e1b61c7bc4f9238f5e5a&al_an=2&al_vu=1619053231&al_md=7ecdd0707f43082ebe1aff6414b1b32e&utm_medium=email&utm_source=ta&utm_campaign=dn&fbclid=IwAR1lQSSmSsIepD4IZh2_cXG1LSz38fx-wO3uUG6FrcP0JwHQH7Tf4vlDaP8

Studie der Universität Oxford:

Thrombosen wohl auch bei mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna

Blutgerinnsel kommen nach einer aktuellen Studie bei den mRNA-Impfstoffen fast genauso häufig vor wie bei Astrazeneca. Seltene Fälle von Hirnvenenthrombosen kommen auch beim Einsatz der mRNA-Impfstoffe vor. Wie aus einer aktuellen Studie der Universität Oxford hervorgeht, traten bei vier von einer Million Menschen, die mit den Mitteln von Biontech/Pfizer oder Moderna geimpft worden sind, Blutgerinnsel in den auch Sinus genannten Hirnvenen auf. Laut den Forschenden tauchte diese seltene, aber gefährliche Form der Thrombose bei Menschen, die den Astrazeneca-Impfstoff Vaxzevria erhielten, dagegen bei fünf von einer Million Menschen auf. Die Universität Oxford hat den britischen Corona-Impfstoff mit entwickelt.

https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/thromb

https://www.ox.ac.uk/news/2021-04-15-risk-rare-blood-clotting-higher-covid-19-vaccines

Rote-Hand-Brief

Covid-19 Vaccine Janssen Injektionssuspension: Zusammenhang zwischen Impfstoff und dem Auftreten von Thrombosen in Kombination mit Thrombozytopenie

Ein kausaler Zusammenhang zwischen der Impfung mit der Covid-19 Vaccine und dem Auftreten einer Kombination aus Thrombosen und Thromobozytopenie wird als plausibel angesehen. Darüber informiert der Zulassungsinhaber Janssen-Cilag International N.V. in Abstimmung mit der Europäischen Arzneimittelagentur und dem Paul-Ehrlich-Institut. 1

Lesedauer: 2,5 Minuten

Zusammenfassung

  • Eine Kombination von Thrombosen und Thrombozytopenie, in einigen Fällen einhergehend mit Blutungen, wurde sehr selten nach einer Impfung mit Covid-19 Vaccine Janssen Injektionssuspension beobachtet. Ein kausaler Zusammenhang mit der Impfung wird als plausibel angesehen.
  • Die Fälle traten in den ersten drei Wochen nach Impfung auf, hauptsächlich bei Frauen unter 60 Jahren.
  • Bisher wurden keine spezifischen Risikofaktoren identifiziert.
  • Medizinisches Fachpersonal soll auf die Anzeichen und Symptome einer Thromboembolie und/oder Thrombozytopenie achten.
  • Die geimpften Personen sollen angewiesen werden, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn sie nach der Impfung Symptome einer Thromboembolie und/oder Thrombozytopenie entwickeln.
  • Die Kombination von Thrombosen mit Thrombozytopenie erfordert eine spezifische klinische Behandlung. Ziehen Sie die geltenden Leitlinien zu Rate und/oder Spezialisten (z. B. Hämatologen, Gerinnungsspezialisten) zur Diagnose und Behandlung dieser Erkrankung.

https://www.coliquio.de/wissen/rote-hand-briefe-100/rhb-johnson-johnson-100?al_uk=3760591b14b58bd0e1f4f8a0af9c0ddc&al_an=2&al_vu=1620090028&al_md=c8e7333e0b27b10d1077443ab662c79c&utm_medium=email&utm_source=ta&utm_campaign=dn

Aktuell am 2.5.2021

Aufgrund neuer Erkenntnisse: Norwegen nimmt AstraZeneca komplett aus Impfprogramm.

Nun hat auch Norwegen den Coronavirus-Impfstoff AstraZeneca aus seinem Immunisierungsprogramm gestrichen. Erstaunlich dabei ist, daß das norwegische Gesundheitsministerium – im Gegensatz zum RKI und der Stiko in Deutschland – das Risiko, an Nebenwirkungen durch eine AstraZeneca-Impfung zu versterben, höher einschätzt als das Risiko einer tödlich endenden Infektion durch das Coronavirus. Dies ist aus Medizin – ethischer Sicht sicher eine weit konsequentere Einschätzung und Einstellung.

https://de.rt.com/europa/116915-astrazeneca-norwegen/

Aktuell am 8.5.2021

Britische Impfkommission rät unter 40-Jährigen von AstraZeneca ab!

Die britische Impfkommission JCVI empfiehlt Menschen unter 40 Jahren, sich aufgrund eines Thromboserisikos nicht mit dem AstraZeneca-Impfstoff, sondern nach Möglichkeit mit alternativen Vakzinen zu immunisieren. 

https://de.rt.com/europa/117165-britische-impfkommission-rat-unter-40/

Photos: Utzius

Literatur / Links

https://www.coliquio.de/wissen/Xarelto-Antikoagulation-im-Praxisalltag-102/covid-19-erhoehte-kardiovaskulaere-mortalitaet-durch-gerinnungsstoerungen-100?al_uk=0f3ad1545f20e1b61c7bc4f9238f5e5a&al_an=2&al_vu=1616115631&al_md=45b8c97170d0f6fbbe86639d13bd1042&utm_medium=email&utm_source=ta&utm_campaign=dn

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/gesundheitsminister-astra-zeneca-in-der-regel-nur-noch-fuer-menschen-ab-60-17271667.html

Das Covid-19 High Noon: Thrombose – Lungenembolie

SaphenionPatientenInfo: Covid-19 Gefäßwandentzündung

Saphenion: Covid-19, Krampfader und Venenthrombose

Saphenion – Covid-19: Die Therapieansätze / update 3

https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4909407?src=WNL_mdplsfeat_210318_mscpedit_de&uac=314300DG&impID=3256196&faf=1

https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4909806

https://www.coliquio.de/wissen/Xarelto-Antikoagulation-im-Praxisalltag-102/covid-19-erhoehte-kardiovaskulaere-mortalitaet-durch-gerinnungsstoerungen-100?al_uk=0f3ad1545f20e1b61c7bc4f9238f5e5a&al_an=2&al_vu=1616115631&al_md=45b8c97170d0f6fbbe86639d13bd1042&utm_medium=email&utm_source=ta&utm_campaign=dn&fbclid=IwAR30PEm37jUh_0vQFX1H89K2zesIWVdyVX_gHgVeE23oRHA7YMEqjX44Duo

https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4909798?src=WNL_mdplsfeat_210312_mscpedit_de&uac=314300DG&impID=3243938&faf=1&fbclid=IwAR2tuXXyAOWiKYsfmat_b7TxaZ6kwL_hXbVf6flSSBt2seHvkNHfGMgBoTE

https://www.berliner-zeitung.de/news/berichte-daenemark-stoppt-impfungen-mit-astrazeneca-li.145377?fbclid=IwAR2cGqMPB_rldqE29ka2-cmtRYCSCvIeYc8gFTgd1vGIYW7Hpwo9hSfqSx4

https://www.coliquio.de/wissen/covid-19-faq-100/pei-faq-astrazeneca-stopp-100?al_uk=3760591b14b58bd0e1f4f8a0af9c0ddc&al_an=2&al_vu=1616634025&al_md=22a898a4fc678c7b445f33141e331d6b&utm_medium=email&utm_source=ta&utm_campaign=dn

https://www.aerzteblatt.de/archiv/49365/Kein-Schadensersatz-Staat-haftet-nur-bei-zugelassenen-Impfstoffen

https://www.zusammengegencorona.de/infos-zum-impfen/informationen-fuer-fachleute/rechtliche-fragen/

https://www.berliner-zeitung.de/news/astrazeneca-schon-16-faelle-von-hirnvenenthrombosen-in-deutschland-gemeldet-li.148205

https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/experte-zu-sinusthrombosen-die-impfung-ist-wohl-der-ausloeser-li.148173

https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4909732?src=WNL_mdplsfeat_210324_mscpedit_de&uac=314300DG&impID=3268524&faf=1

https://de.rt.com/international/115870-us-bundesbehorden-setzen-verwendung-vor/

https://www.ox.ac.uk/news/2021-04-15-risk-rare-blood-clotting-higher-covid-19-vaccines

https://de.rt.com/europa/116915-astrazeneca-norwegen/

https://de.rt.com/europa/117165-britische-impfkommission-rat-unter-40/