Saphenion®: Venenkleber-Therapie am Offenen Bein? Vein glue: Sealing Ulcer

Venenkleber: Therapie am Offenen Bein?
In den westlichen Länder leiden etwa 2% der Menschen an einem Offenen Bein (Ulcus cruris)  am Unterschenkel – in ca 55 % ist eine venöse Insuffizienz (Krampfader) Hauptursache der Wundheilungsstörung (Ulcus cruris venosum).

In western countries, 2% of people suffer from an open leg ulcer on the lower leg – in about 55% venous insufficiency (varicose veins) is the main cause of wound healing disorder (leg ulcers).

Saphenion®: Geschichte der Krampfadertherapie

Saphenion®: Geschichte der Krampfadertherapie – Die neuzeitliche Krampfadertherapie begann mit Schede in Berlin, er entfernte ab 1866 Seitenastkrampfadern über viele Hautschnitte. In 1884 berichtete Madelung von Ausschäloperationen „zirkoider Varizen“, auch der Stammkrampfadern (Vena saphena magna). Trendelenburg, zuvor in Rostock Chirurg an der Uniklinik, beschrieb 1888-1891 den – heute non gültigen – pathologischen Rezirkulationskreislauf bei Krampfadern. Ab 1930 hat dann Sauerbruch an der Berliner Charitè seinen Chirurgen verloren, Krampfadern heraus zu ziehen, sie wurden mit hochprozentiger Glucoselösung verklebt…

Saphenion®: Prophylaxe Venenthrombose mit Aspirin sinnvoll?

Saphenion®: Prophylaxe Venenthrombose mit Aspirin sinnvoll? Ist das Medikament Aspirin (ASS) zur venösen Thromboseprophylaxe oder zur Vermeidung von Arterienverschlüssen 1. Wahl? Schon seit 40 Jahren wird die Bedeutung des Aspirins zur venösen Thromboseprophylaxe intensiv diskutiert. Es wird in den USA  viel empfohlen und ist in Supermärkten frei verkäuflich. In den europäischen Ländern hat Aspirin als Medikament zur Thromboseprophylaxe keine Bedeutung mehr. 
Saphenion®: Is aspirin useful for preventing venous thrombosis? Is aspirin (ASA) the drug of choice for preventing venous thrombosis or arterial occlusion? The importance of aspirin for venous thrombosis prophylaxis has been the subject of intense debate for 40 years. It is widely recommended in the USA and is freely available in supermarkets. In European countries, aspirin is no longer considered a significant medication for thrombosis prophylaxis.

Saphenion®: Biokleber in der Medizin

Auf der einen Seite sehen wir weltweit einen Anstieg des Einsatzes von Venenkleber (> 1,5 Mio. Patienten) und die Erweiterung des Einsatzspektrums von Biokleber in allen operativen Disziplinen. Allein in unserer Praxis sind inzwischen 2355 Patienten an 5055 Stammvenen erfolgreich mit den Venenkleber „VenaSeal®“ therapiert worden.
Auf der anderen Seite sehen wir – immer noch – vereinzelt unsachliche und fachlich völlig unfundierte Darstellungen in Presseartikeln und Patienteninformationen sowie auch in Privatgutachten und erleben in persönlichen Gesprächen mit Patienten und Kollegen immer noch eine Verunsicherung und gewisse Unkenntnis zum Thema Biokleber.

On the one hand, we are seeing an increase in the use of vein sealants worldwide (> 1,5 million patients) and the expansion of the range of applications for bioadhesives in all surgical disciplines. In our practice alone, 2355 patients with 5055 truncal veins have been successfully treated with the “VenaSeal®” vein glue.
On the other hand, we still occasionally see unobjective and technically completely unfounded statements in press articles and patient information as well as in private reports, and in personal discussions with patients and colleagues we still experience uncertainty and a certain lack of knowledge on the subject of bioadhesives.

Saphenion®: Krampfadern und AntibabyPille

In der Literatur finden wir eine Vielzahl von verschiedenen Angaben zum Risiko der Krampfaderentstehung bei einer bekannten Familienanamnese. Eine positive Familienanamnese ist sowohl bei Männern (80%), als auch bei Frauen (95%) mit Krampfadern häufiger als bei beiden Geschlechtern ohne die positive Familienanamnese. Die Häufigkeit der Krampfaderentstehung ist bei Männern jedoch deutlich weniger mit einer genetisch bedingten Familienanamnese verbunden, als bei Frauen. Es ist inzwischen sicher, dass es eine erbliche Komponente von Krampfadern gibt, diese ist jedoch nicht allein für die Krampfaderentstehung verantwortlich. Die bereits bekannten Risikofaktoren, langes Stehen, langes Sitzen, zu hohes Gewicht usw., spielen ebenso eine wesentliche Rolle, wie auch die Hormontherapie (z. B. AntibabyPille, Brustkrebstherapie).

In the literature, we find a large number of different information on the risk of developing varicose veins with a known family history. Positive family history is more common in both men (80%) and women (95%) with varicose veins than in both sexes without a positive family history. The frequency of the development of varicose veins is, however, significantly less associated with a genetically determined family history in men than in women. It is now certain that there is a hereditary component of varicose veins, but this is not solely responsible for the development of varicose veins. The already known risk factors, standing for long periods, sitting for a long time, excessive weight, etc., also play an essential role, as does hormone therapy (e.g. birth control pills, breast cancer therapy).