Saphenion®: Covid 19 und Venenheilkunde

Saphenion®: Covid 19 und Venenheilkunde – Schon seit dem Beginn der Pandemie 2020 wurde ein hohes Thromboserisiko in Venen und Arterien durch eine Corona-Infektion zunehmend diskutiert und durch wissenschaftliche Untersuchungen auch bestätigt. Dabei war dieser klinische Fakt gar nicht neu! Bereits seit 2003, dem erstmaligen Auftreten einer Coronapandemie, war die pathologische Wirkung des Corona-Virus auf Gefäßwände bekannt – übrigens im Gleichschritt mit den Grippe-Viren, deren gefäßschädigende Wirkung bereits 1973 beschrieben worden war!

SaphenionPatientenInfo: Covid-19 Gefäßwandentzündung

Die Covid-19-Infektion stellt sich damit nicht als „nur“ lokale Entzündung im Rachen oder Lunge mit virusbedingtem Absterben der Epithelzellen, sondern zusätzlich als vaskuläre Systemerkrankung mit daraus resultierenden Sekundärphänomenen dar.Die Folgerung der verschiedenen Autoren ist das Postulat, zuerst die Entzündung der Endothelien mittels antiinflammatorischen und anti-cytokin wirksamen Substanzen, sowie ACE-Inhibitoren und Statinen zu behandeln. Dies insbesondere in Hinsicht auf die sog. Risikogruppen, die bereits vor der Covid-19 – Infektion Gefäßschäden (Krampfadern, Gerinnungsstörungen, postthrombotische Schäden der Venen) aufweisen. Es wird auch die Übertragung der Viren durch Blut und Blutkonserven angenommen.